Archive for September, 2011

Zum 77. Geburtstag von Udo Jürgens

Freitag, September 30th, 2011

Als Udo Jürgens mit der Pepe Lienhard Band unsere Vorgruppe wurde

Der Chef der Crailsheimer Verpackungsfirma Schubert Gerhard Schubert mochte unseren KNOBA SÖRWISS und engagierte uns zu diversen Firmenveranstaltungen. So auch zum Jubiläum 40 Jahre Schubert, an einem tropisch-heißen Sommertag im Jahre 2006. Zu diesem Anlass war für die 1500 Gäste eine Fabrikationshalle von ihren Maschinen befreit und in einen Festsaal verwandelt worden. Im Vorfeld sickerte, zumindest unter den beteiligten Künstlern, durch, dass es sich bei dem Stargast, dessen Identität bis zuletzt geheim gehalten wurde, um Udo Jürgens handelt. Der Lieferschein auf dem Armaturenbrett des Piano-Liefer-LKWs bestätigte die Vermutung. Das Programm stand natürlich schon lange, so sollte KNOBA SÖRWISS nach Heinrich del Core die Schlussshow auf die Bühne bringen, um dann mit dem Star des Abends das grandiose Jubiläum zu beschließen. Es kam jedoch ganz anders. Die Fußball WM (genannt „Sommermärchen“) warf mit einer Verlängerung des Unendschiedenspiels Deutschland -Argentinien den mühselig geplanten Programmablauf über den Haufen.. Verständlicherweise stand die geplante Anfangszeit von Udo Jürgens fest. (Fast) alles gruppierte sich neu. Unser Auftritt rutschte nach hinten – auf circa 1.30 Uhr, nach Udo Jürgens. Ich gebe ehrlich zu, nie ein Fan von Udo Jürgens gewesen zu sein, Schlager waren nicht mein Geschmack. Zumindest dort hatte ich Udo bisher eingeordnet. Jedoch nach Jürgens aufzutreten, schien uns dann doch vermessen. Als Künstler hatten wir backstage unsere Garderobe in der Nähe von von Jürgens‘ Garderobe und somit auch direkten Zugang zur Bühne. Auf der Suche nach den Programmverantwortlichen bekamen wir das Konzert aus nächster Nähe, hör- und hautnah mit, konnten die Techniker beobachten und den Sound der Weltklassemusiker um Pepe Lienhard genießen. Wir versuchten, das Festkomitee davon abzubringen, nach Udo spielen…. zu müssen. Mit fortschreitender Dauer des Konzerts wuchs der Respekt vor diesem Weltstar, seiner Stimme, Bühnenpräsenz und seinem großartigen Umgang mit dem Publikum, welches er durch alle Bereiche der Emotionen führte. Jedoch, irgendwann stand fest: Gerhard Schubert will nicht auf unseren Auftritt verzichten, wir müssen, auch nach Udo Jürgens, noch auf die Bühne. Ab diesem Zeitpunkt genoss ich nur noch das Konzert mit einem Star, der mit seinen 72 Jahren topfit seinem Publikum alles gab, einem Publikum, das bei größter Hitze einen gesamten Tag gefeiert, Kultur genossen, Fußball gelitten und ausgehalten hatte. Sogar noch unsere 15-minütige Bühnenshow, die wir gegen unsere Überzeugung, dann aber professionell unter großem Applaus abgeliefert, nein, zelebriert hatten. Seither können wir sagen: Udo Jürgens und die Pepe Lienhard Band war unsere Vorgruppe.

Udo Jürgens: Die allerbesten Glückwünsche zum Geburtstag!

8. Oktober Reutlinger Kulturnacht

Mittwoch, September 28th, 2011

Ein Teil derjenigen Kollegen, die sich einmal monatlich in der SCHMALE ZWO in Pfullingen treffen, stellte unter dem Namen SAMMELSURIUM NONSTOPF ein, na, sagen wir mal Varietéprogramm zusammen und gibt es in der neuen Mensa der Jos-Weiß-Schule in Reutlingen zum Besten.

Foto: Markus Niethammer. Untere Reihe (vlnr): Didi v. Au. Jörg Stockmann, Gerald Ettwein. Mittlere Reihe: Jürgen Metzger und André Brunet. Obere Reihe: Carlheinz Nisi, Matthias Knodel, Eberhard Hermann, Helmut Bachschuster und Jochen Lanius.

 

Bluescollected, Jochen Lanius & Carlheinz Nisi spielen mit Gitarre, Gesang und Harp einen handgemachten erdigen Blues. Bei André Brunet ist, Dank seines französischen Charmes „Sauberei im gutten Änden“. Mamfred, alias Didi von Au, und Wunderle, alias Gerald Ettwein: Die Spätzünder: urkomisch, schräg und schwäbisch. Jörg Stockmann zeigt Stockmanns kinomatografische Wunderbude: ein Sammelsurium seiner Trickfilme und die wunderbare Welt des Schnäppchenkaufs. Jürgen Metzger ist ein Zauberer, Zocker, Falschspieler, der zugibt, dass er betrügt. Eberhard Hermann aus Wannweil, Matthias Knodel, Ex-Tübinger und Helmut Bachschuster aus Pfullingen sind Trio WATÜPF, die als Zudreinunterhalter auftreten.

Sehr empfehlenswert das Programmheft des Reutlinger Generalanzeigers.

Es sind die kleinen Dinge…

Sonntag, September 25th, 2011

…, die große Presse unterschlägt.

Zeichnung: V. Onmir

In einem unbemerkten Augenblick…

Samstag, September 24th, 2011

…geschah es:

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 22.9.2011

Wahlnachklapp Berlin

Freitag, September 23rd, 2011

fand ich lecker!

 

Amerikaner

Donnerstag, September 22nd, 2011

Eines der mir am längsten bekannten süßen Stückchen. Geschmeckt hat er mir eigentlich nie, aber er ruft Erinnerungen aus Kinheit und Jugend wach. Zum Namen (Erklärungen gibt’s diverse), hier mehr.

Sacha geit’s (2)

Donnerstag, September 22nd, 2011

Es gibt immer noch…

Mittwoch, September 21st, 2011

… sehr originelle Mitmenschen (zumindest halten sie sich dafür), die sehr groß gewachsene Menschen mit dem Spruch mit dem längsten Bart behelligen. Neulich erlebte ich live die ultimative Anwort darauf:

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 17.9.2011

Sacha geit’s, bzw. Syndrome gibt es…

Mittwoch, September 21st, 2011

Leider konnte ich die Quelle des Artikel nicht herausfinden. Über Umwege war der Fachbericht zu mir gelangt. Vermutlich stammt die Seite aus einer Medizinerzeitschrift. Und im Übrigen gibt’s da gar nichts zu lachen! Wenn nur dieser Name nicht wäre (hähä!). Hieß der Entdecker des Syndroms so? Oder bezieht es sich auf das im Schwäbischen anerkennend gemeinte „Derfsch koi Seckel sei!“?

…bloß einkaufa!

Mittwoch, September 21st, 2011

Die Verkäuferin im Getränkemarkt schmunzelte, als ich auf ihre Frage, ob ich eine Kundenkarte habe, auf meinen Button zeigte. Experiment gelungen! Und nicht auf Kosten der Kassiererin, die diese Frage einfach hundertfach zu stellen genötigt ist. Erhältlich auch als Stofftasche im gut sortierten Buchhandel oder im Internetlädle. Solchermaßen ausgestattet ist man fürderhin nicht mehr gezwungen, mit diesem negativen NEIN schlechtes Gewissen an den Tag zu legen.