„Von Österreich lernen“ …

… titelt das Diablog zum Umgang mit Rechtspopulisten. Irgendwie haben die Österreicher eine andere, wesentlich tiefgründigere Streitkultur. Oder täuscht der Blick von außen?

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One Response to “„Von Österreich lernen“ …”

  1. Das Problem der einheimischen Medien ist, dass sie nicht mehr verantwortungsbewusst und sachlich Themen auswählen, sondern seit 1984 dermaßen auf Boulevard (Einschaltquote, niedrigster gemeinsamer Nenner) getrimmt wurden, dass sie fast alles verbreiten, was als Aufreger taugt, was durch die Reaktionen des Publikums in „sozialen“ Medien verstärkt wird. Das nutzen Populisten natürlich gerne aus, denen es nicht um Inhalte geht, sondern um möglichst große Aufregung. Schon Goethe soll gesagt haben, dass man, wenn man den Leuten hinterher läuft, nur Hinterteile vor sich sieht. Dass 1984 die Politik mit dazu beitrug, dass die Öffentlich Rechtlichen Medien nicht mehr an der Qualität der Inhalte gemessen werden, sondern daran, ob sie möglichst viele Leute erreichen, zeigt, dass selbst Politiker zu wenig Ahnung von der Funktion der Medien in der Demokratie haben. Tragisch. Das Ergebnis haben wir nun. Ausführlicher hier: http://www.cajo-kutzbach.info/Parteien- und Politikversagen.pdf