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Lebend(ig)e Schoko Art…

Freitag, Dezember 5th, 2014

Foto: Matthias Knodel

Foto: Matthias Knodel

auf der chocolart in Tübingen. Die Schokoladenmalerkünstlerin Dorte Schetter, ansonsten mit ihrer einzigartigen und seltenen Handwerkskunst des Schokolademalens eher auf leblose Objekte fixiert, malte dieses Mal auf Haut. Sehr zum „Amusemang“ des Publikums. „Ist der echt?“ war eine häufig zu hörende Frage. Echt Mensch? Echt Puppe? Echt egal! Entwickelte die Puppe doch immer wieder Eigenleben und Publikumskontakt. Mehr gibt es hier zu sehen und noch mehr und zudem live am Sonntag ab 16 Uhr am Stand Dorte Schetters, wo es zudem elend leckere Schnabulierereien zu kaufen gibt.

Einladung

Donnerstag, Oktober 31st, 2013

 

zur Gemeinschaftsausstellung in der Pfullinger Klosterkirche, in der ich auch vertreten bin.

Installation:

Die Präsentation 2013 in der Klosterkirche findet im Gegensatz zur Ausstellung im Jahr 2010 in realer Hängung von sechs Einzelblättern und eines Laptops statt, auf dem alle bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen Blätter (319 Stück) angesehen werden können. Der Laptop thront auf einer hölzernen Präsentationssäule. Über der Säule hängt ein Rahmen, der sowohl die Vorder-, wie auch die Rückseite von 6 Kalenderblättern zur Betrachtung freigibt.

Öffnungszeiten

Panorama

Freitag, Mai 25th, 2012

Einen grandiosen Blick auf die BLAUE MAUER (Mörike), die Schwäbische Alb bietet das Hotel Schönbuch: Über 100 km Alb, vom Hohenstaufen bis zum Plettenberg bei Balingen.

Foto: Nicht von mir. Von wem, reiche ich nach. Ja, ich weiß, das Format ist nicht sehr BLOG-tauglich, trotzdem...

Für den Neubau, der inzwischen fertig gestellt wurde, bot sich an, die Zimmernummern mit diesem großartigen Panorama zu kombinieren und zusätzlich bildnerisch die Hauptbereiche des Hotels zu integrieren. Ich durfte das machen. Hier ein paar Beispiele:

alle Fotos: V. Onmir

ROT

Montag, April 2nd, 2012

Dieses Jahr mussten viele Menschen vergeblich darauf warten, von mir traditionsgemäß in den April geschickt zu werden. Vermutlich warten sie noch immer im März. Der Grund lag darin, dass ich mit einem neuen Werk beschäftigt war. Ich arbeitete an ROT. Irgendetwas irritiert mich, macht mich unzufrieden, hinterlässt eine innere Unruhe. Ich bin mir nicht sicher, ob das Bild fertig ist.

Fundsache Krimi

Montag, Februar 20th, 2012

Zugegebenermaßen war es keine Eigenentdeckung, sondern ein Hinweis aus dem Bekanntenkreis: In Klaus Wanningers jüngstem Kriminalroman SCHWABEN-SOMMER , einem Krimi zu „Stuttgart21“, findet unsere Aktion zum 100. Geburtstag der Pfullinger Onderhos (Schönbergturm) im Jahre 2006 Erwähnung. Schön & Dank an Klaus Wanninger!

Zitat:

aus Klaus Wanninger SCHWABEN-SOMMER KBV Verlag

Zitat Ende.

Lohn der Angst – Teil 2

Dienstag, Mai 24th, 2011

Foto: Matthias Knodel. Bastian Melnyk

Bastian Melnyk zeichnet jeden Tag Comics seiner Hauptfigur Fledermaus Fürst Frederick von Flatter, genannt Fred. Dessen bester Freund ist Käfer. Dafür verbraucht Bastian Unmengen von schwarzer Tusche für den Hintergrund. Ich will hier keine Comics erzählen. Man muss sie sich anschauen und sich hinein leben und ist stets aufs Neue über den tiefgründigen und sprachlich überraschenden Witz erstaunt und kommt zur Erkenntnis, dass Schwarz-Weißmalerei extrem bunt sein kann. Bunt wie seine Sprachserien und –spiele. Er outet sich als einer, der bei Namen völlig unkreativ sei, deshalb heißen alle Protagonisten Peter. In einer weiteren Geschichte lernen wir ein Haustier namens Haustür kennen, das, wie könnte es anders sein, apportüren kann. Zungensprachakrobatisch wird es in der Petergeschichte, in der es um Petererscheinendestimmenimitatoraußerirdische geht. Nachdem sich durch täglichen Emailverkehr mit seiner Freundin, obwohl sie sich sahen, eine gewisse Langeweile entstanden war, begann er Begegnungen zu schreiben, „ich schreibe das so runter.“ Wir hören von einem Schmetterling, der mit seinem martialischen Namen nicht klar kommt und lieber ein Schmusling wäre. Oder von einem Schuh, der mit Hilfe von Käsebrötchenauflage, oder war es Brötchenkäseauflage, den Trennungsschmerz von seinem Fuß zu überbrücken versucht. Zum Schluss erfahren wir, dass Nilpferde nilwiehern, das wie lachen klingt. Bastians T-Shirt übrigens war ohne Botschaft, einfach schwarz, wie Tusche.

Foto: Matthias Knodel.

Foto: Matthias Knodel. Jan-Uwe Fitz

Schon die Ansage des letzten Letzniesers, Jan-Uwe (mit Hemd, kein T-Shirt) Fitz strotze von Superlativen. Beispiel: Fitz hat als Taubenvergraemer bei Twitter knapp unter         30 000 Follower, so viel wie die Anzahl der Einwohner Herrenbergs! Sein Blog sei eine(r) der berühmtesten (oder war’s der berühmteste, ich hab da nicht richtig aufgepasst?) Kein Wunder, denn die Lesung aus seinem Roman Ich denke, also spinn ich mit einer Hauptfigur namens Jan-Uwe Fitz, die, laut Klappentext völlig gestört ist und ständig Angst hat, gerät zu einer Bühneshow mit Dauerdialog mit dem Publikum. Er spielt seine verschiedenen Rollen in einer Intensität, Sprachgewalt und einem Witz großer Schauspieler, unterbricht sich selbst, um immer wieder auf Reaktionen, auch vermeintliche, des Publikums einzugehen. Die Frage, warum der Roman kein Roman ist, kann letztendlich nur jeder, der im Anschluss das Buch kaufte, für sich selbst klären. Und dass die Rahmenhandlung nicht zu Beginn, sondern im Buch erscheine, schob Jan-Uwe Fitz auf den Verleger. Und nicht nur einmal gibt er Lebenshilfe für ängstliche Menschen, beispielsweise im Problem, dass der Protagonist bei einer ICE-Fahrt auf den Scheitel eines Mitreisenden schauen muss, der die Kopfhaut freigibt (Ein Scheitel ist Porno), anstatt sie mit den Haaren zu bedecken. Außerdem würgt Herr Menke und läuft Amok (irrational & spontan) Und dann war noch was vom illegalen Patienten.

Nachtrag: Richtig wiesen Uli Eder und TurnieGC darauf hin, dass Jan-Uwe Fitz‘ Roman „Entschuldigen Sie meine Störung“ heißt.

Lohn der Angst? Dass die Besucher einer Netzliteratur-, bzw. Literaturnetzreihe, die sich etabliert hat, möglicherweise bis zum Herbst auf DLNVI warten müssen und so frühzeitig im Zimmertheater sein müssen, um einen Sitzplatz zu bekommen! Außerdem passt diese SPRECHSTUNDE hervorragend ins Zimmertheater, das damit in gekonnter Weise sein Portfolio abrundet, Uli Eder & Wolfgang Brenner sei Dank!

…. und meinem Kollegen & Fotografen des Abends Matthias Knodel!

Foto: Matthias Knodel.

Foto: Matthias Knodel

Wie kam’s und wie geschah’s?

Freitag, März 11th, 2011

zum Beispiel:

edizio:käpsele bei Osiander

Freitag, März 11th, 2011

Schwäbische Kleinkunscht
in Wort, Bild & Ton – Ha, Du bisch a Käpsele!

„Präsentation im Rahmen unserer Schwabenwoche

Mittwoch, 16.03.2011 | 20 Uhr

OSIANDER Reutlingen, Wilhelmstraße 64

Eintritt frei, Anmeldung erbeten

edizio:käpsele»Mit der edizio:käpsele kommen schöne schwäbische Sachen auf den Markt, die man im täglichen Leben braucha kann, die einem ein Schmunzeln, bisweilen sogar ein Lachen abnötigen und zeigen, dass es unter den Schwaben oinige Käpsela gibt. Zum Beispiel solche, die sich pfondweis’ Hirn haben ra’schmeißen lassen und sowohl technisch wie auch sprachlich getüftelt haben.«
Begleiten Sie Helmut Bachschuster und Matthias Knodel auf ihrem Ausflug ins lebendige Schwäbisch.
Erleben Sie außerdem das Käpsele Susann Hartung, die Erfinderin des »Spätzle-Shaker«.“

Der Artikel ist aus Osianders Veranstaltungshinweisen.

Außerdem gibt es ein käpsele – Homepage hier.

Nach-Niesen: Gesundheit!

Donnerstag, März 3rd, 2011

Viel erfreulicher ist die Tatsache, dass eldersign (wohl in Nachtarbeit?) einen überaus lesenswerten Artikel, samt wunderschönen Bildern zu „das letz niest IV“ in der Reihe SPRECHZIMMER im Tübinger Zimmertheater geschrieben hat. Rückblick auf der netz liest-Seite (jetzt ist’s passiert: richtig falsch geschrieben). Ich korrigiere: „das letz niest-Seite“ und bei Alex Schnapper.

Wilhelm Busch in SCHMALE ZWO

Freitag, Juni 11th, 2010

brachten Klaus Tross (Sprache) und Gangolf Merkle (Kontrabass spielend) auf die Bühne. Und es war auch der Max & Moritz, erfrischend neu gerappt und auf dem Bass percussioniert. Aber nicht nur „super!“, sondern auch fragend nach Zivilcourage und Erziehungsbildern der Erwachsenen um das „Problemkinderpaar“. Tross & Merkle, in der „Light“-Version ohne Hermann Fischers erhellende Kommentare, präsentierten und spielten aber auch Gedichte voll  Schwarzen Humors, eher unbekannt. (H.B.)