Posts Tagged ‘S21’

Fundstück …

Montag, Juni 13th, 2016

… zu S21 im Stuttgarter Hauptbahnhof (wo sonst?)

Foto: Cajo Kutzbach (danke!)

Foto: Cajo Kutzbach (danke!)

… und heute in der Südwestpresse

800 2016-0613 Red Bull S21 SWP072

„Urschwäbin“ entdeckt?…

Dienstag, April 1st, 2014

… Auf diesen Artikel machte mich freundlicherweise Cajo Kutzbach aufmerksam. Wird nun alles anders?

Fasten…

Mittwoch, März 12th, 2014

seat belt! Flugreisende kennen die Aufforderung zum Fasten. Fast alle fasten irgendwie. Der Verzicht auf Rauchwaren, Fleisch und Süßes ist hinlänglich bekannt. Relativ modern sind Fahrzeug- und Telefonverzicht. Doch es gibt auch viele anonyme Fasterinnen und Faster. Manche Menschen verzichten auf den Verzehr von Wettersendungen. Man erkennt sie daran, dass sie, völlig im Widerspruch zur jeweiligen Witterung, zu wenig oder zu viel angezogen auf den Straßen herumirren. Auch scheinen viele Autofahrer sich nicht zum Verzicht des Wagens entschließen zu können, dafür aber aufs Blinken zu verzichten. Ich könnte mir den neuen Beruf des Verzicht- und Fastenempfehlers (VERZAPF – an einer glücklicheren Abkürzung wird noch gearbeitet) vorstellen und zu allererst Kommentarfasten empfehlen, indem kleine Bausteine der Vorüberlegung und des Darüber-Schlafens vor die sprachlichen Absonderung eingeschoben werden. Mathias Sammer, Bundespräsident Gauck (Nichtwählerschelte) oder Sibylle Lewitscharoff könnten davon profitieren¹, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Als nächste Berufsgruppe würde ich Sportkommentatoren mit einem Frageheilfasten beglücken, das sich in einem absoluten Verzicht von Fragen an Sportler vor, während und nach Wettkämpfen konkretisieren könnte, verbunden mit einer fastenbegleitenden Nachhilfe in Fragestellungen in der deutschen Sprache. In diesem Sinne empfehle ich das das ultimative Fastenessen: FAST FOOD und verbleibe mit einem asketischen HEIL FASTEN!

¹ 12.3.2014. Ich ergänze: Winfried Hermann, der mit dem Gegenteil (Schweigefasten) das gleiche Ergebnis erzielt.

Erstaunliche Nachrichten

Freitag, April 1st, 2011

Gaddafi tritt zurück und gründet zusammen mit Mubarak, Kim Jong Il, Ahmadinejad, Ben Ali und einem weiteren, noch nicht genannten Personenkreis ein sogenanntes BAD COUNTRY als Heimstätte ausgemusterter Diktatoren und deren Anhang. Der Ort ist noch nicht bekannt gegeben worden.

Die Katastrophen AKWs in Fukushima sind über Nacht rückstandsfrei zerbröselt. Die Kraftwerksbetreiber und die Sprecher der japanischen Regierung stehen vor einem Rätsel.

Bundesaußenminister Westerwelle tritt zurück und will sich zuerst um die noch übrig gebliebenen Wahlplakate in Baden-Württemberg kümmern. Westerwelle: „Was soll der Bürger denken?“

Alle bundesdeutschen AKWs werden bis Mitte 2012 unwiederbringlich abgeschaltet. Kanzlerin nennt die Entwicklung:  „Alternativlos“. Eine Umstellung auf regenerative Energie wird beschlossen. Zu diesem Zweck werden die Energiekonzerne verstaatlicht.

Die Bahn zieht sich nach Gesprächen mit der Stadt Stuttgart, der neuen baden-württembergischen Landesregierung, sowie Vertretern der Bürgerbewegung aus dem Projekt Stuttgart 21 zurück und will gleichzeitig in die Zukunftsfähigkeit des Kopfbahnhofs investieren. Der abgerissene Nordflügel wird neu gebaut und soll das MUSEUM FÜR BÜRGERWIDERSTAND beherbergen. Mappus und Schuster wollen – als ein Zeichen der Wiedergutmachung –  hierfür eine Stiftung ins Leben rufen.

Die deutschen Automobilkonzerne haben sich auf einen Ausstieg aus der CO2 produzierenden Automobilproduktion verständigt. Ab 2013 sollen nur noch emissionsfreie Fahrzeuge gebaut werden.

Genfreie Lebensmittelherstellung, regionale ökologische Landwirtschaft sollen zügig Standard werden. Slowfood stellt auf allen politischen Ebenen Berater und findet Einzug in die Lehrpläne.

April, April! Aber Träume hätte ich noch genügend gehabt.

Georg Schramm…

Donnerstag, März 17th, 2011

…auf der Montagsdemo gegen Stuttgart21 am 14. März kann man hier hinterherschauen.

Wer sich die geplanten Stuttgarter Haupt-

Sonntag, Februar 20th, 2011

bahnhofsreste des Paul-Bonatz-Baues nicht vorstellen  kann, dem sei – und nicht nur deshalb! – ein Besuch des großartigen Auto- und Spielzeugmuseums BOXENSTOP in Tübingen empfohlen. Hier entdeckt man den Bahnhof gleich mehrfach, zurechtgestutzt für eine Modelleisenbahneinlage, und dafür kann ich auch Verständnis aufbringen. Aber auch nur dafür. Anscheinend haben die S21-Planer sich die Ideen hier abgeschaut. Plagiat, wohin man auch blickt.Und außerdem, was machen die Modelleisenbahnbauer in Zukunft, wenn die Bahnen Stück um Stück vergraben werden?

Südflügel (rechts des Turmes), Nordflügel (gegenüber) fehlen

Außerdem kann man das wohl teuerste Krokodil bewundern: aus Platin, vergoldet und mit Rücklichtern aus Rubinen versehen. Keine 100 Stück wurden anlässlich des Milleniums zum Stückpreis von 72 000 DM (38 000 Euro) gebaut.

Sofasolidarität

Samstag, Februar 5th, 2011

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 2.2.11

Natürlich…

Samstag, Januar 1st, 2011

…darf der aktuelle Wunsch zum Neuen Jahr – quasi die Botschaft – trotz der bereits schriftlich ergangenen Wunschkarte zu allen Feiertagsvarianten von Heiligabend bis Neujahr an dieser Stelle nicht fehlen. Beim Urpfullinger liest sich das so: „A guds Neis ond an gsonda Leib!“ Die korrekte Antwort darauf lautet: „Grad soviel!“ Ich verzichte aber auf einen Jahresrückblick und die damit verbundenen Schlussfolgerungen und verweise auf umfangreiche journalistische Arbeiten in den Zeitungen, Magazinen und im Fernsäh. Trotzdem muss ein ordentlicher Schluss unters Jahr Zwanzigzehn gezogen werden. Eine treue Leserin und regelmäßige Kommentatorin schreibt:

„Ich wünsche herzlichst ein helles und leichtes, frisches, neues Jahr. Der Wunsch hat nur einen kleinen Haken (der doch so stark ist, dass er am Taschenmesser sichtbar geworden ist) nämlich jener, dass ich erst mit dem alten Jahr gut abschließen kann, wenn ich die Lösung vom 14.12. weiß. Um eine Antwort flehend hier mein Vorschlag, wohl wissend, dass völlig daneben: Klerbein sammelte (sogar im Hühnerstall) gesagte und ungesagte Sätze auf deutlich sprechenden Gesichtern.
Bitte um Erlösung.“

Mir gefällt dieser Titel. Es ist wie auf einer Vernissage, wenn man als ausstellender Künstler dank der Ausführungen des Redners endlich einen Einblick in die Inhalte der eigenen Bilder erhält. Ja, ich will da jetzt noch ein bisschen hochtrabend werden: Wir haben es hier mit einem Demokratiemodell zu tun, bei welchem im Dialog (es können durchaus mehr als  zwei (dia) sein) Lösungen, Vorschläge, Fachwissen eingebracht werden. Natürlich denke ich hierbei an die Auseinandersetzung um die Zerstörung (auch) meines Stuttgarter Hauptbahnhofs! Zurück zu „Klerbein…“: Ich hatte von vorneherein zu dieser Arbeit gesagt, dass selbst mir eine Deutung schwer fällt. Nun nicht mehr. Wenn das mal kein gelungener Start ins neue Jahr ist!


Schlichter Spruch

Samstag, Dezember 4th, 2010

VfB Tabellenletzter

Donnerstag, Oktober 14th, 2010

O.K., das mag jetzt nicht jeden so direkt ansprechen, außer er/sie sind Stuttgarter. Auch wenn man nicht zum harten Kern zählt, man kümmert sich schon ums WohlErgehen des VfB Stuttgart und beobachtet mit Grausen, dass in kürzester Zeit der dritte Trainer ob des Misserfolgs geschasst wird. Während sich  jedoch die Landesregierung kein Beispiel an den Gepflogenheiten des Sportgeschehens nimmt, scheinen umgekehrt die Fans des VfB angesichts der roten Laterne durchaus aufnahme- und lernbereit für Schlachtgesänge aus der poltischen Umfeld……