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Neue Transparenz oder Unvermögen?

Freitag, Mai 5th, 2017

Reutlinger Nachrichten / SWP 5.5.2017

 

Die vielgepriesene Layoutumstellung der Südwestpresse ist ja schon ausführlich gewürdigt worden. Leider sind nun, wie befürchtet, die Senioren etwas auf der Verständnisstrecke geblieben. Lernen wir hier nun eine neue Pressesprache kennen, eine platzsparende Kurzschrift? Werden dem Leser die Entstehungsgeschichten der Zeitung transparent gemacht (Teaser)? Oder sind gar die letzten Redakteure durch sogenannte „intelligente Schreibroboter“ ersetzt worden (die laufend Namen verwechseln und Probleme mit der Rechtschreibung haben)? Ich rate dazu, den obigen Text nicht einfach zur Kenntnis zu nehmen, sondern zu lesen, laut zu lesen. Ja, im Kreise ausgewählter Zuhörerinnen und Zuhörer vorzulesen. Auch wenn’s schwer fällt. Es trägt garantiert zur Erheiterung bei und ist, nebenbei gesagt, bestimmt logopädisch wertvoll.

Die Südwestpresse verfeinert ihre Demenz-…

Mittwoch, März 22nd, 2017

…prävention. Wurden die bei Senioren besonders beliebten Kreuzworträtsel bisher bisweilen monatlich wiederholt (ich erinnere mich nicht mehr genau), wurden die Tests nun auf zwei aufeinanderfolgende Tage herunter gesetzt. Manch ein(e) Leserin/Leser wunderte sich wahrscheinlich darüber, wie schnell und fehlerlos sie/er im Stande war, die Rätsel ohne spicken zu müssen zu lösen.

Reutlinger Nachrichten vom 21. und 22. März 2017

Erschwerdend kommt hinzu, dass manch einer gar nicht weiß, dass an anderer Stelle der Zeitung eine Auflösung zu finden ist. Da bleibt dann manch eine Lücke im Rätsel bestehen. Außer, die Auflösung ist auf derselben Seite, was das Abschreiben dann doch erheblich erleichtert. Die Demenzprävention versteckt sich auch in Fließtexten (im wahrsten Sinn des Wortes!), wenn der Leser die Lücken zwischen einzelnen Worten selbst finden muss.

Das mag jetzt manchem Menschen pingelig erscheinen. Ist es auch. Und von Worttrennungen, die nur dem Primat des Zeilenfüllens folgen, will ich an dieser Stelle gar nicht reden. Schließen will ich mit einer Meldung, die dann doch noch etwas mehr Sorge bereitet: Intrige, wohin man schaut (!):

Antwort

Samstag, November 26th, 2016

24.11. 2016 (Anrede)

„… ihre Zuschrift hat uns erreicht, von einer Veröffentlichung sehen wir allerdings ab.“ Mit den besten Grüßen (…)

Jetzt bin ich noch am Überlegen, wie ich anworte. Es soll ja nicht unüberlegt sein.

Schuhschachteln oder das Zeitalter der Einfallslosigkeit

Donnerstag, September 15th, 2016

Vor etwa zwei Jahren erschienen Artikel zur Neubebauung eines innerstädtischen Areals, die schon auf dem Papier den Eindruck erweckten, den guten Architekten fällt nichts mehr ein, als den ehemals revolutionären Bauhausstil zum hunderttausendsten Mal zu reproduzieren.

Eine activ-group hatte dazu erste Bilder veröffentlicht, die das Schlimmste vermuten ließen: „Schuhschachtelarchitektur“, selbst wenn in der Nachbarschaft noch historische Giebelhäuser stehen.

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Man scheint sich dann doch noch zu einem angedeuteten „Giebelvortäuscher“ hinreißen zu lassen, was das Ganze nicht besser macht.

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Auch wenn es sich nicht um ein ganzes Potemkinsches Dorf handelt, so ist das Ansinnen, nämlich mehr zu scheinen als zu sein, im Ansatz erreicht. Abgesehen davon, dass diese Art von Giebel nirgendwo mit historischen korreliert, es ist ein Giebel wie die Fassade vor einem Westernsaloon, der die Bude oder das Zelt dahinter verdeckt. Das wird deutlich beim Betrachten einer Luftaufnahme von Jürgen Herdin: Flachdach bleibt Flachdach! Was soll also der Bluff?

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Ausschnitt

Ausschnitt

Es wäre wünschenswert, die Architekten würden an alte Traditionen anknüpfen und Baukünstlern wie Theodor Fischer nacheifern, der seine Bauten immer in Beziehung zu Stadtbild, Historie, Natur und Umgebung setzte. Dieses Prinzip auf heute zu übertragen hieße, Städtebau so zu entwickeln, dass die Innenstädte von Hamburg, Pfullingen, New York und wo auch immer, sich nicht irgendwann Charakter-los gleichen!

Gesenkschmiede Henning

Mittwoch, Juli 13th, 2016

Vor zwei Jahren meldete das Traditionsunternehmen Insolvenz an.

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In der Folgezeit wurde viel über die zukünftige Verwendung des Industriedenkmals diskutiert. Am kommenden Wochenende steigt ein Event unter dem Namen „Neubraugebiet“. Möglicherweise hätte man das klägliche Ende der Gesenkschmiede Henning abwenden können, wären die Reutlinger Nachrichten/Südwestpresse schon damals – und nicht erst heute, am 13.7.2016 – auf die kreative Idee gekommen:

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Kopfüber

Samstag, Juni 18th, 2016
Reutlinger Nachrichten/SWP 18.6.2016

Reutlinger Nachrichten/SWP 18.6.2016

Brüderliche Hände

Mittwoch, März 9th, 2016
Zeichnung: HAPtiker V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 7.3.2016

Zeichnung: HAPtiker V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 7.3.2016

mehr dazu hier.

Das 1. Deutsche Stromorchester …

Dienstag, September 15th, 2015

… spielt am Mittwoch, 16.9. um 17 Uhr auf der Hohen Warte in der Nähe des Gestütshofes St. Johann. Im Reutlinger Generalanzeiger und den Reutlinger Nachrichten erscheinen längere Artikel.

Sport macht schön

Samstag, Mai 2nd, 2015
Reutlinger Nachrichten/SWP 22.4. 2015

Reutlinger Nachrichten/SWP 22.4. 2015

Muss man sich ernstlich Gedanken machen…,

Dienstag, April 14th, 2015

… ob der Absprache in der Redaktion der Südwestpresse, nachdem zum Thema Ostern: Wer bringt die Eier? drei verschiedene Artikel erschienen waren, die sich wie ein Ei dem andern glichen, zumindest inhaltlich sehr ähnlich waren!?

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 6.4. 2015

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 6.4. 2015