… der Berufsdemonstranten war einmal mehr zahlreich unterwegs. Ich beteilige mich jetzt nicht an Zählspielchen, aber es waren so viele Menschen, dass man, egal wo man sich befand, nach vorne und hinten kein Ende sah. Zu Beginn gab es von Volker Lösch den Beitrag “60 Lügen in zehn Minuten”. Für Herrn Wagner, der am 30. September durch Wasserwerfer schwer verletzt wurde, sangen -zig Tausende ein Happy Birthday zum Geburtstag. Mit viel Humor zeigen die Stuttgarter und Zug’reiste ihren Protest:
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Da fliegen…
Dienstag, 7. September 2010… die Fetzen bei der SPD: Stuttgart 21 und in der Sache: Thilo Sarrazin. Wer da wohl dahinter steckt?
Was Bomben des Krieges nicht vermochten…
Donnerstag, 26. August 2010Die Zerstörung des denkmalgeschützten Bonatzbaues Stuttgarter Hauptbahnhof wird vollzogen. 25. August 2010. Fotos: Zweygarth, dpa, ddp, AP, veröffentlicht am 25.08.2010. Mehr bei der Stuttgarter Zeitung.
Aus aktuellem Anlass…
Montag, 16. August 2010Nachtrag…
Mittwoch, 11. August 2010…zu Stuttgart21, bzw. dem Widerstand dagegen. Hier die nächsten Veranstaltungen: http://www.kopfbahnhof-21.de/index.php?id=44
Jetzt mal im Ernst…
Mittwoch, 11. August 2010…vor vier Jahren feierten wir in Pfullingen den 100. Geburtstag des Schönbergturmes http://www.onderhos.de/
, des ersten Eisenbetonturms der Welt (sagt man). Erbaut vom bedeutenden Architekt und Städteplaner Theodor Fischer. Eben jener gründete in Stuttgart die Stuttgarter Schule, und Paul Bonatz http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Bonatz wurde sein Mitarbeiter. Paul Bonatz ist der Erbauer des Stuttgarter Hauptbahnhofs, der mit der berühmten Bauhaussiedlung Weißenhof http://www.weissenhofsiedlung.de/ auf dem Killesberg eine berühmte Architekturachse bildet. Nun soll der Bonatz-Bahnhof, nachdem er den zweiten Weltkrieg einigermaßen unbeschadet überstanden hat, seiner Süd- und Nordflügel beraubt werden, weil diese der Tieferlegung des Projektes Stuttgart21 im Wege stehen. Es ist zwar 1 Minute vor 12 und viele Menschen werden sich erst im letzten Moment der Tragweite des Projekts bewusst, dennoch nicht zu spät, sich zu informieren und aktiv zu werden. Sehr informativ fand ich den SWR-Beitrag in der Reihe Eisenbahnromantik, der prägnant die Positionen der Kontrahenten darstellt http://www.swr.de/eisenbahn-romantik/-/id=98578/did=6739638/pv=video/nid=98578/gvpwt2/index.html. Höchstinteressant auch die Seite der Kopfbahnhofbefürworter http://www.kopfbahnhof-21.de/ .
Zacketse
Mittwoch, 12. August 2009Am 22. und 23. August feiert die von den Degerlochern und Stuttgartern liebevoll “Zacketse” genannte Zahnradbahn ihren 125. Geburtstag. Da ich ganz in der Nähe in Degerloch aufwuchs, war die Bahn Verkehrsmittel und Spielzeug zugleich. Spielzeug, weil sie sich durch ihre langsame Fortbewegung hervorragend dazu eignete, Cowboy- und Indianerüberfall zu spielen. Dazu wurden die Gleise vorher mit “Käpseles-Plättle” präpariert, die dann beim Überfahren herrlich knatterten. Natürlich wurde dann aufs Trittbrett des Anhängers aufgesprungen und derjenige zum Sieger gekürt, der die längste Strecke mitfuhr, bevor er vom laut schimpfenden Schaffner (es gab einen, der nur heißer flüstern konnte) zum Absprung gezwungen wurde. In den 60-er Jahren gab es in Degerloch noch kein Hallenbad, deshalb lief man über den Schimmelhüttenweg (wir nannten ihn “Südtiroler Weg”) ins “Heslacher”, nicht nur um das Fahrtgeld zu sparen. Nach dem Baden war man müde und überlegte jedes Mal, ob man sich einen Fleischsalatwecken gegen den Hunger kaufen sollte, um dann laufen zu müssen oder heimfuhr mit einem Mordshunger. Meist siegte das Stillen des Hungers und wir liefen bergauf und leisteten – noch vor dessen Erfindung – einen Zweidritteltriathlon. Anbei eine Zackezeichnung von mir aus dem Jahr 1988.
Siehe auch www.filderbahn.net (H.B.)








