Posts Tagged ‘Zimmertheater Tübingen’

Wenn ich’s schon selbst nicht geNOSSEN…

Mittwoch, Dezember 5th, 2012

…habe, die IX. Ausgabe von DAS LETZ NIEST (warum, das wäre (!) eine andere Geschichte), so soll doch der geneigten Leserschaft das wirklich gute Format im Tübinger Zimmertheater nicht vorenthalten werden, zumal es wieder saugute Fotos von Matthias Knodel gibt, sowie lohnenswerte Kurzbeschreibungen samt umfangreicher Link- und Twitterei.

DAS LETZ NIEST (VII) Teil 2

Donnerstag, Februar 2nd, 2012

Katharina Fink und Sascha Bühler

Einschub:
Die Angst um die fallende Bierflasche ist unbegründet, denn Lars Hilscher ist zwar nicht live dabei, meldet sich aber mittels eines Kommentars. Siehe auch Foto im Kulturprodakschn Blog.

Katharina Fink und Sascha Bühler, Foto: Matthias Knodel

Katharina Fink (Revolvermädle) und Sascha Bühler (Dr. Schreck) kennen sich schon aus Tübingen. Bühler – spielt(e?) im ERSTEN TÜBINGER NASENFLÖTEN ORCHESTER -, und Frl. Fink begrüßen sich mit dem kultigen „Nas-Nas-Flöt-Flöt“ und, das ist die liebenswerte Überraschung, sie treten als Duett auf, sitzen zumindest nebeneinander und haben eine Reihenfolge abgesprochen. Den Unterhaltungswert steigert außerdem die Tatsache, dass ein Beamer und die große Leinwand ins Spiel kommen. Denn was wäre ein Blog-Lesung, würde da nicht mindestens bei einem Teilnehmer das eigentliche Medium, das Netz, in Szene gesetzt?

 

Katharina Fink, Foto: Matthias Knodel

Frl. Fink macht ihre Doktorarbeit in Südafrika und Bayreuth, kommt ursprünglich aus Hessen und kennt die Reaktionen auf „Doktorarbeit und Bayreuth“ (ha ha!) Ich reiche auf diese Weise den nicht gemachten running Gag zu „Bayern“ nach: Eine Hessin sagt zu München: Münschen. Bloggt hier und betreibt zusammen mit einer Freundin & Kollegin eine „himmelgrüne Ereignisagentur“ – schon der Name hebt sich vom großen Angebot der „Eventagenturen“ sympathisch ab – , die unter anderem „bodenständige Höhenflüge“ anbietet und an die an die „verrückende Kraft der individuellen Passform“ glaubt. Katharina Fink ist auch „Frl. Fink“ und „Revolvermädle“, die (vermutlich alle drei) an einer Doktorarbeit schreiben, „die sich mit Fragen um Erinnerung, Stadtraum und Museumsarbeit in ihrer Wahlheimat Johannesburg beschäftigt“.  Ich find’s hochinteressant, auch wenn sich mir Vieles, das fängt schon mit dem Motto an: „being a fräulein in a rough world“  (noch) nicht erschließt. Sorry, sicher liegt das auch an meinen miserablen Englischkenntnissen. Es geht wohl um einen berühmten Uje (sprich: Jutsche), der ein Konzert (Film per Beamer)  gibt, die Massen führt, geleitet und zu entrücken in der  Lage ist.

Foto: Matthias Knodel

Bezaubernd auch die Foto-per-Beamer-Einblicke in die wunderbare Welt der Bayreuth-Wagner-Festspielbesucher: Die Auffahrt“ –  Paparazza-Einblicke aus kritisch-bürgernaher Perspektive, Kompliment!

Katharina Fink und Sascha Bühler (rechts), Foto: Matthias Knodel

 

Sascha Bühler, Dr. Schreck, Foto: Matthias Knodel

Sascha Bühler (Dr. Schreck) findet herrlich verquere Dinge im Angebot der beworbenen Warenwelt und beweist, dass er besonders genau hinsehen kann. Wem sonst fällt auf, dass eine Süßspeise mit dem Namen „Loop“ auf den Kopf gestellt „doof“ heißt?
Er bleibt nicht beim puren Abbilden, sondern interpretiert amüsant das Gezeigte .  Ob man dabei immer mit der Wertung übereinstimmt oder hie und da eine Überinterpretation zu finden glaubt, bleibt alleine dem „Voyeur“ überlassen. Geistige Verwandtschaft lässt mich schmunzeln – beim Deppenapostrophen einer Brötchenwerbung oder bei „Ützel-Brützel“.
„Wo Menschen aufeinander treffen, gibt’s Hass und Zettel“, spricht Dr. Schreck und präsentiert uns sein Blog PASSIV-AGGRESSIVE MITTEILUNGEN – Untertitel: „Lustige, passiv-aggressive (oder einfach nur aggressive) Mitteilungen an die Mitmenschen“. Die Äußerungen von Hundehassern wechseln sich ab mit Mitteilungen von Menschen, die sich über Unzulänglichkeiten von postangestellten Falscheinwerfern, unkorrekten Abfallentsorgern, erziehenden Blockwarten und sonstigen Klugscheißern aufregen. Dr. Schreck scheint diese Mission zur Erziehung aufzuregen, zumal sie in den meisten Fällen nicht den direkten (zu feige?), sondern den Umweg über den Zettel suchen. Doch oh Schreck, da scheint ihm selbst der Gaul durchgegangen zu sein, lässt er sich doch
in seinem Bühnen-live-Kommentar zu einer Aussage hinreißen, die stark vermuten lässt, dass er ebenfalls nicht frei von partieller Aggression ist. Was ich, im Übrigen, völlig verständlich und normal finde (ich erinnere an chronische Linksfahrer, Nichtblinker, Einfahrtenversteller, in-die-Schlange-Drängler oder sonstige Schofseggl). Gerade durch die Kommentierung fordert Sascha Bühler den Widerspruch heraus, super! Ereifert euch, sucht, findet, kommentiert! Das baut Aggressionen ab.

Nachtrag zum Kommentar einer Besucherin, die auch demnächst ein Buch herausbringt und in der Nähe von Tübingen lebt und baldmöglichst bei dasnetzliest lesen sollte, würde ich mir wünschen.

Und jetzt fehlt noch Deef (sprich wie Dave) Pirmasens…

 

 

Das Letz niest V. – Appetizer

Dienstag, Mai 24th, 2011

Ich erinnere mich noch an das weihnachtliche Warten auf die Bescherung. Das dehnt sich. Da sich mein Bericht zum Roman zu entwickeln scheint und er deshalb noch auf ein lesbares Format gekürzt werden muss, hier zur Überbrückung  zwei atmosphärische Fotos von Matthias Knodel.

zdf.kultur

Samstag, Mai 7th, 2011

Nicht nur die COMEDY STUBE soll erwähnt sein, natürlich auch DAS LETZ NIEST V!

Vorankündigung: das letz niest (V)

Mittwoch, April 27th, 2011

Wer diese Reihe bisher nicht wahrgenommen hat und sich zufällig über die öffentliche Kommunikation von Bloggern und Twitterern kundig machen will, auf der Bühne, ja auf der Bühne – live und ausnahmsweise nicht im Netz, der sollte hier mal nachschauen und sich den Termin vormerken. Ganz abgesehen davon, dass das ZIMMERTHEATER malerisch in Tübingens Altstadt liegt und einfach (nicht nur) einen Besuch wert ist.

Nach-Niesen: Gesundheit!

Donnerstag, März 3rd, 2011

Viel erfreulicher ist die Tatsache, dass eldersign (wohl in Nachtarbeit?) einen überaus lesenswerten Artikel, samt wunderschönen Bildern zu „das letz niest IV“ in der Reihe SPRECHZIMMER im Tübinger Zimmertheater geschrieben hat. Rückblick auf der netz liest-Seite (jetzt ist’s passiert: richtig falsch geschrieben). Ich korrigiere: „das letz niest-Seite“ und bei Alex Schnapper.

Neu: Fotos „Das letz niest“ (IV)…

Mittwoch, März 2nd, 2011

von eldersign.

„das letz niest“, die Vierte

Montag, Februar 28th, 2011

Wenn man, wie ich am gestrigen Abend im Zimmertheater z’Tübingen zu den Vortragenden gehört, fällt eine Beschreibung schwer – zu nah dran. Völlig objektiv kann ich jedoch darauf verweisen, dass es so voll war, dass mehrmals Stühle nachgestellt werden mussten. Hier gibt es schon die Vorankündigung einer Nachbesprechung, sowie Getwittertes. Nachtrag: … und einen Bericht von Alex Schnapper.

Letzter Aufruf: Sonntag, 27. 2., 20 Uhr…

Freitag, Februar 25th, 2011

das letz niest im Zimmertheater in Tübingen. Das Tagblatt bringt heute einen Artikel.