Streit um Windkraft
In der Windkraftgegnerszene überwiegen wohl die Nimbys. Heute widmet der Reutlinger Generalanzeiger der Problematik fast eine ganze Seite (schon mal besser als ein ganzseitiges Foto der Achalm mit Blick bis zu den Alpen als Werbung für regionale Presse). Mein Vorschlag wäre die Platzierung eines Windrades auf der Burg Hohenzollern:
Warum gerade da? In einer Zeit, in der die Industrialisierung voranschritt, Fabriken gebaut wurden und sich ein grundlegender Wandel in der Gesellschaft vollzog, blieben etliche Adlige in alten Zeiten verhaftet und spielten, wie beispielsweise Wilhelm Graf von Württemberg (späterer Herzog von Urach), ein Vetter des Königs, der nach dem Roman von Wilhelm Hauff, LICHTENSTEIN 1840 ein Schloss erbauen ließ, wie auch König Ludwig II. von Bayern, Mittelalter. So auch Wilhelm der I., der 1867 den Neubau des Burg Hohenzollern einweihte. Wilhelm II. will sie 1894 umbauen. Doch der Architekt Gabriel v. Seidl meint: „Diese Burg ist dermaßen verpfuscht, dass ich nix machen kann, als höchstens sie neu bauen – und dann ist es halt keine Burg mehr … Des kann i net.“ Mit einem Windrad hätte dieses anachronistische neugotische Bauwerk wenigstens noch einen sozialen und technischen Nutzen. Und zum Milanschutz könnte man meine technische Erfindung, die schon lange in der Nutzung von Ventilatoren Einzug gehalten hat, auf Windanlagen anwenden.


Neueste Kommentare