Pfullinger Kellernacht 19.9.

CIMG7410Fünf mal das halbstündige Programm „Heimat & Welt“, danach jeweils eine viertel Stunde Pause, fünf Mal Ernstsituation für unser durchaus komisches und skurriles Programm (wenn man das mal selbst so beschreiben darf), das ist ein sehr hoher Trainingseffekt bei fünf Mal unterschiedlichem Publikum. In den zwölf weiteren Kellern wurde von Pantomime, Kabarett, Theater, Comedy, Gesang, Musik, bis Poesie, Trommeln die fast komplette Palette möglicher künstlerischer Bandbreite geboten und die Stadt zur offenen Bühne erklärt. i’kuh, die Initiative für ein Kulturhaus in Pfullingen bemüht sich diesbezüglich seit 14 Jahren vergeblich, dieses Ziel zu erreichen, ist dafür eine umso erfolgreichere Veranstalterin, auch wenn nach einem solchen Event die vielen Mitarbeiter immer auf dem Zahnfleisch daherkommen. Es wäre schon hilfreich, wenn sich die Stadt, neben den hilfreichen Bauhofleistungen und einem Lob des Bürgermeisters, doch zu mehr Identifikation entschließen könnte, denn das Lob, was „die Pfullinger da machen“, steckt man doch allzugerne ein. Und die Presse? In beiden regionalen Blättern fanden sich Artikel, die leider weder in Bild, noch in Worten diesem kulturellen Großereignis gerecht wurden. Da wurde viel aus dem Flyer abgeschrieben, anstatt sich vor Ort selbst ein Bild zu machen. Schade! Denen, die dabei waren, war es jedenfalls ein unvergessliches Erlebnis. (Foto: Patrice Berard. Aus WaTüPfs „Country Roads“)(H.B.)

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