»Was der Künstler da ›gezeichnet‹ hat, müßte nun auch so ›gesagt‹ werden, wie Er es vielleicht wuerde ›gesagt‹ haben, wenn er die Feder so haette fuehren koennen, wie er den Grabstichel gefuehrt hat.« (Georg Christoph Lichtenbergs ausfuehrliche Erklaerung der Hogarthischen Kupferstiche mit verkleinerten aber vollstaendigen Copien derselben von E. Riepenhausen; Vorrede (Band 1) — Goettingen, 1794)
Lichtenbergs obiger Vorsatz könnte bei diesem Stich endgilldich an seine grammatikalisch syntaktischen Grenzen stoßen, egal in welcher Sprache man sich das zu probieren traut. Man kommt ja schon bei der Hogarthschen Serie »A Rake’s Progress« (»Wiaschdleng«) ziemlich ins Stottern.
Eine Barbara Denscher (mid Aoga wia Lux) erzählt übrigens haarklein, wo auf dem Perspektiv-Blatt welcher Hund wie tief begraben liegt – kann man abgleichen, ob man alle verwischd hat: https://www.flaneurin.at/die-falsche-perspektive/
William Hogarth stellt hier schon 1754 eine Technik vor, die wir heute beim EM-Endspiel immer noch und wieder mal arg dringend auszubaden haben (persönlich bin ich sowieso für Schdäggales-Ziaga): Ein Dutzend Kameras mit verschiedenen Optiken zeigen genau das Gleiche aus verschiedensten Blickwinkeln gleichzeitig. Sowas heißt heute Video-Analyse, beim Hogarth war das »oefach Konschd«! Heutzutage »braucht« man das sport-kriminologisch hoochuffleesend – der Hogarth machte das »aus der Lameng* firr Bassledåå**«; er wollt vor Augen führen dass da »was« faul sei – im Fän-Zäh zeigt man, dass da »ein« Foul ist. Dem Hogarth sein »Zäddl« hängt im British Museum – nach der Video-Analyse (doch, doch, dess waar ein gans glaares Dengdåå, sia hennz noo dreimool brochd) kräht übermorgen nicht mal der Hahn, den Hogarth auf seinem Bild deshalb eh gleich weggelassen hat.
*eingeschwäbt von frz. «la main» = »die Hand«, ~ »aus dem Ärmel/Stegreif«; dt. eigentl. »aus ›dem‹ Lameng«, im schwäb. jedoch ommgedschenderd in »aus ›der‹ Lameng«
**eingeschwäbt von frz. «passé les temps» ~ »Zeitvertreib«; fallz jeamerd froogd (ja, sogar dia Gennzefiaßla machad dia andersromm, ächd jeddz)
»Was der Künstler da ›gezeichnet‹ hat, müßte nun auch so ›gesagt‹ werden, wie Er es vielleicht wuerde ›gesagt‹ haben, wenn er die Feder so haette fuehren koennen, wie er den Grabstichel gefuehrt hat.« (Georg Christoph Lichtenbergs ausfuehrliche Erklaerung der Hogarthischen Kupferstiche mit verkleinerten aber vollstaendigen Copien derselben von E. Riepenhausen; Vorrede (Band 1) — Goettingen, 1794)
Lichtenbergs obiger Vorsatz könnte bei diesem Stich endgilldich an seine grammatikalisch syntaktischen Grenzen stoßen, egal in welcher Sprache man sich das zu probieren traut. Man kommt ja schon bei der Hogarthschen Serie »A Rake’s Progress« (»Wiaschdleng«) ziemlich ins Stottern.
Eine Barbara Denscher (mid Aoga wia Lux) erzählt übrigens haarklein, wo auf dem Perspektiv-Blatt welcher Hund wie tief begraben liegt – kann man abgleichen, ob man alle verwischd hat:
https://www.flaneurin.at/die-falsche-perspektive/
William Hogarth stellt hier schon 1754 eine Technik vor, die wir heute beim EM-Endspiel immer noch und wieder mal arg dringend auszubaden haben (persönlich bin ich sowieso für Schdäggales-Ziaga): Ein Dutzend Kameras mit verschiedenen Optiken zeigen genau das Gleiche aus verschiedensten Blickwinkeln gleichzeitig. Sowas heißt heute Video-Analyse, beim Hogarth war das »oefach Konschd«! Heutzutage »braucht« man das sport-kriminologisch hoochuffleesend – der Hogarth machte das »aus der Lameng* firr Bassledåå**«; er wollt vor Augen führen dass da »was« faul sei – im Fän-Zäh zeigt man, dass da »ein« Foul ist. Dem Hogarth sein »Zäddl« hängt im British Museum – nach der Video-Analyse (doch, doch, dess waar ein gans glaares Dengdåå, sia hennz noo dreimool brochd) kräht übermorgen nicht mal der Hahn, den Hogarth auf seinem Bild deshalb eh gleich weggelassen hat.
*eingeschwäbt von frz. «la main» = »die Hand«, ~ »aus dem Ärmel/Stegreif«; dt. eigentl. »aus ›dem‹ Lameng«, im schwäb. jedoch ommgedschenderd in »aus ›der‹ Lameng«
**eingeschwäbt von frz. «passé les temps» ~ »Zeitvertreib«; fallz jeamerd froogd (ja, sogar dia Gennzefiaßla machad dia andersromm, ächd jeddz)
Das sind wahrlich Grimme-Preis-verdächtige Kommentare! Da sind die Blogbeiträge ja nur der Schreibanlass.