Krämermarkt. Ein Rarität.

Kauften früher Menschen im ländlichen Raum auf Krämermärkten ihre Bekleidung und Haushaltswaren wie Bürsten, Kochlöffel, Messer und anderes nützliche Zubehör, ist das zunehmend nicht mehr der Fall. Heute bringt das meist der Paketlieferdinenst oder der Discounter hat’s im Angebot. Bei Bürsten verkauften die Produzenten direkt auf dem Markt. Viele eingesessene Familienbetriebe existieren nicht mehr und Mitbürger mit Migrationshintergrund füllen inzwischen kompetent diese Lücke. Schuhputzvorführungen und Brillenputzevents sorgen für Unterhaltung. Socken, Kappen und Unterwäsche scheint nur begrenzt zur Käuferschaft zu gelangen. Eigentlich schade, denn wo findet man sonst einen Stand mit medizinischem Gerät oder Bürsten in allen nur erdenklichen Größen?

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 1.3. 2024