„Liebe Freundinnen und Freunde der Reutlinger Initiative für Frieden und Abrüstung,
hiermit laden wir Euch ganz herzlich zu unserer nächsten RIFA-Gesprächsrunde ein:
am Dienstag 18. November um 18 Uhr im franz.K (Grüner Salon im 1. OG)
Es gibt viel zu bereden:
- die Kriegsgefahr und die massive Einstimmung der Medien auf den Ernstfall. Lokales Beispiel : Die Titelseite und zwei ganze Seiten im Innenteil des Reutlinger Generalanzeigers vom 3. November. Diese drei Seiten im GEA und vier starke Leserbriefe dazu in der Samstagsausgabe sind in den Anhängen dokumentiert.
- der neue „Wehr“- bzw. Kriegsdienst. Dazu haben wir betroffene junge Leute eingeladen. Siehe dazu https://www.rifa-reutlingen.de/kriegsdienst-ohne-uns/
- die Veranstaltung mit dem Nahostexperten Michael Lüders am 21. November in der Volkshochschule, eine Kooperationsveranstaltung der VHS mit RIFA unter dem Titel des im Juli verschobenen Vortrags „Krieg ohne Ende? Warum wir für Frieden im Nahen Osten unsere Haltung zu Israel ändern müssen“. Der Referent wird auch auf die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und sein soeben erschienenes Buch „Drecksarbeit? Israel, Amerika und der imperiale Größenwahn im Nahen Osten“ eingehen.
Karten gibt es über diese Link-Adresse online oder über das Sekretariat der Volkshochschule (Telefon 07121-3360): https://www.vhsrt.de/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/253A211013/kursname/Krieg%20ohne%20Ende/ . Der Vortrag wird auch online übertragen. Bei der Online-Anmeldung ist zwischen Teilnahme bei der Präsenzveranstaltung in der vhs oder online auszuwählen. Auf Grund des aktuellen Stands des Kartenverkaufs ist für die Präsenzveranstaltung eine baldige Anmeldung zu empfehlen.
- Rückblick und Ausblick auf Aktivitäten Reutlinger Friedensinitiativen und die Positionierungen der verschiedenen politischen Parteien.
- und nicht zuletzt freuen wir uns auf Feedback und Vorschläge für unsere Friedensarbeit, u.a. auch zu unserer neuen Homepage. https://www.rifa-reutlingen.de
Herzliche Grüße, und bis dann
Peter und Karl“
Die Ausrichtung Eurer Seite finden ich ganz gut. Allerdings kann ich die Einladung Lüders‘ nicht verstehen. Lüders unterliegt, wie so viele plumpe und ritualisierende „Antiimperialisten“ dem Irrtum, die Lösung des Konflikts im sog. Nahen Osten läge an der Politik Israels. Seit der Gründung des Staates Israel besteht die arabische und /oder muslimische Seite auf dessen Auslöschung. Ursache dafür ist einerseits das sog. Rückkehrrecht und andrerseits die antisemitische Auslegbarkeit des Koran.( s.a dazu auch die Veröffentlichungen von Hakim-Abdul Ourghi und vielen anderen)
Meinem werten Vorredner will ich entgegnen, dass die Geschichte Palästinas und Israels zu komplex ist für eine Debatte hier. Will nur mal erwähnen, dass die Mörder des israelischen Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträgers Rabin heute die Regierung Israels stellen! Vor 30 Jahren gab es wohl die Chance auf Frieden, die wird für lange Zeit dahin sein. Verbrecher sind meines Erachtens gleichermaßen auf allen Seiten zu finden.
Lüders ist ein ausgewiesener und faktenreicher Kenner der Geschichte in der Region, den ich sehr schätze!
Beste Grüße, Manfred
Jetzt hat ein „Anonym“ einen Kommentar zum Thema „Siedler“ abgegeben. Ich werde ihn nicht veröffentlichen, denn hier sollte man namentlich zu seiner Meinung stehen.