Traurige Reste alter Wirtschafts-Kultur, das Hischhönle in der Unteren Gerberstraße. Die Sgrafitto-Kunst, vermutlich von Anton Geiselhart, ist noch (!) in ganz gutem Zustand, im Gegensatz zu der an der Gaststätte Tübinger Tor. Der Speisekarten-Aushang ist verschwunden, der alte Metzinger Bräuchlebräu-Springbock noch gut erkennbar.
Schlagwort: Reutlingen
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Wer im Glashaus sitzt, …
… soll nicht mit Steinen werfen. Diesen Nachsatz assoziiert wohl fast jeder Mensch. In Reutlingen ist das Glashaus weiterhin ein Zankapfel. Grund genug, das Gebäude zu besuchen. Ich fand es von Anfang an richtig, dass die Stadt, nachdem man durch den Abbruch eines (stützenden) Eckgebäudes die Reihe alter Stadthäuser in Schieflage gebracht hatte, ihren Fehler wieder gut machte und das Glashaus in Auftrag gab.

Modell im Keller des Gebäudes 
Aufwändig gestaltete Sandsteinbögen im Keller Ich bin darauf gespannt, wie das faszinierende Bauwerk mit kulturellem Leben gefüllt wird.
Gerne gebe ich Einladungen zum Thema Frieden weiter …
- die Kriegsgefahr und die massive Einstimmung der Medien auf den Ernstfall. Lokales Beispiel : Die Titelseite und zwei ganze Seiten im Innenteil des Reutlinger Generalanzeigers vom 3. November. Diese drei Seiten im GEA und vier starke Leserbriefe dazu in der Samstagsausgabe sind in den Anhängen dokumentiert.
- der neue „Wehr“- bzw. Kriegsdienst. Dazu haben wir betroffene junge Leute eingeladen. Siehe dazu https://www.rifa-reutlingen.de/kriegsdienst-ohne-uns/
- die Veranstaltung mit dem Nahostexperten Michael Lüders am 21. November in der Volkshochschule, eine Kooperationsveranstaltung der VHS mit RIFA unter dem Titel des im Juli verschobenen Vortrags „Krieg ohne Ende? Warum wir für Frieden im Nahen Osten unsere Haltung zu Israel ändern müssen“. Der Referent wird auch auf die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und sein soeben erschienenes Buch „Drecksarbeit? Israel, Amerika und der imperiale Größenwahn im Nahen Osten“ eingehen.
Karten gibt es über diese Link-Adresse online oder über das Sekretariat der Volkshochschule (Telefon 07121-3360): https://www.vhsrt.de/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/253A211013/kursname/Krieg%20ohne%20Ende/ . Der Vortrag wird auch online übertragen. Bei der Online-Anmeldung ist zwischen Teilnahme bei der Präsenzveranstaltung in der vhs oder online auszuwählen. Auf Grund des aktuellen Stands des Kartenverkaufs ist für die Präsenzveranstaltung eine baldige Anmeldung zu empfehlen.
- Rückblick und Ausblick auf Aktivitäten Reutlinger Friedensinitiativen und die Positionierungen der verschiedenen politischen Parteien.
- und nicht zuletzt freuen wir uns auf Feedback und Vorschläge für unsere Friedensarbeit, u.a. auch zu unserer neuen Homepage. https://www.rifa-reutlingen.de
Mitgliederausstellung „Netzwerk Open Art“
Mit der Kulturnacht am 27. September endet nicht nur der ARTSPACE W109 (Wilhelmstraße 109), sondern vielleicht ist es auch die letzte KULTURNACHT. Der GEA brachte heute eine ausführliche Ausstellungsbesprechung von Gabriele Böhm. Lange ließ ich mir von Andreas Konitzer seine Videoinstallationen kommentieren, in denen er durch Spiegelungen völlige neue surreale Landschaften entstehen lässt. Meinen Humor trafen Brigitte Taschlers Keramik-Geschichten: Dreidimensionale Cartoons.


Und ganz nebenbei zum Thema KREATIVWIRTSCHAFT:

Und trotzdem sparen die Städte die Kultur zu Tode!
KULTURNACHT
Der Letzte macht das Licht aus.
Das Hoffen auf das Licht
am Ende des Tunnels
erweist sich als der entgegenkommende Spar-Eilzug.
V. Onmir
80. Jahrestag der Befreiung …
… des Vernichtungslagers Auschwitz, 27. Januar 2025
Die Sitzplätze des Theaters Die Tonne waren längs belegt, doch der Zuschauerstrom riss nicht ab. Erfreulich, dass sich so viele Menschen zum Gedenken einfanden. Am meisten beeindruckt hat mich das szenische Theaterstück von Siebtklässlern des Friedrich-List Gymnasium, das die Biografien dreier Opfer der Nazidiktatur ins Bild setzten: Den Sohn des Künstlers Wilhelm Laage, Friedrich Laage, der wegen seiner Epilepsie in Grafeneck ermordet wurde, des Kommunisten Fritz Wandel und eines Zwangsarbeiters, dessen Namen ich im Augenblick nicht weiß. Großes Kompliment an die Lehrerinnen, die sich mit ihren Schülerinnen und Schülern in dieses Thema eingearbeitet haben.





















