50 Jahre Asemwald, oder …

… wie die Einheimischen sagen: Hannibal. Die Stuttgarter Zeitung lobt in ihrem Online Resort „STZ Damals“ (zu beziehen über redaktion@newsletter.stuttgarter-zeitung.de) das „hochgeklappte Dorf“ mit seinen drei Wohnblöcken mit bis zu 23 Etagen, ca. 70 Metern Höhe, 1137 Wohnungen und einer Wohnfläche von knapp 91 000 Quadratmetern.

OB Klett beim Richtfest 1971 für das dritte und letzte Hochhaus der Asemwald-Siedlung (Newsletter Stuttgarter Zeitung 24.2. 2021)

Zugegebenermaßen hat sich eine kleine „Bildabweichung“ versteckt, die findige Blog-Leser*innen sicher entdecken werden.

Waldhaus

Collage/Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 12.2. 2021

Ein wundervolles Portrait des Gastgebers, Kochs und Künstlers Günter Lemme zeichnet ein SWR Beitrag nach. In seiner legendären Kellnerjacke, die heute kein Mensch mehr kennt, zog er mich magisch an, denn ich wollte eine solche Jacke unbedingt für eine Sequenz bei KNOBA SÖRWISS. Wir tauschten. Ich brachte eine neue Jacke (wohl eine der letzten, die man im Berufsbekleidungshandel noch bekommen konnte) und bekam dafür eine gebrauchte von ihm. Er lud uns auf einen Kaffee ein und wir unterhielten uns über die Kunst. Und heute ist das ganze Areal eingezäunt und der aktuelle Besitzer streitet sich mit der Stadt Stuttgart. Hoffentlich wird dieses Traditionslokal wieder zum Leben erweckt.

Raus!

Zum Beispiel ins Remstal. Noch gibt es buntes Weinlaub. Der Blick nach Stuttgart zeigt Inversionswetterlage.

Oputien an Weinberghäuschen. Sie sind hart und überleben auch Kälte und Schnee.

 

Ach ja, gefunden in SCHÖNER SÜDWESTEN. Ausgangspunkt ist Stümpfelbach.

 

Durch Wald und Wengert

 

Das historische Schützenhüttle. Unterstand und Aussichtplattform für den Feldschütz.

 

Schmetterling: Der Admiral

 

Blick in Richtung Kernen und Kappelberg

 

Verwahrloster Weinberg – nicht erst aktuell. Welche tragische Geschichte steckt dahinter?

 

Die letzten Farbspiele

 

Und wenn ich schon in der Nähe bin, schaue ich noch das Lenk-Denkmal zu Stuttgart 21 an.

Gastkommentar Peter Gorges, …

Sprechkünstler, Stuttgart

 

adidas AG
– Vorstand –
Adi-Dassler-Straße 1
91074 Herzogenaurach                                                                         März 2020

 

Ihre Ladenschließungen und geplante Aussetzung von Mietzahlungen

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir alle stehen auf unterschiedlichem Niveau vor Herausforderungen, die wir uns vor noch 4 Wochen nicht hätten vorstellen können. Auch ich stelle als zurzeit oft zitierter Soloselbständiger Hilfeanträge, um meine Familie und mich durch diese Zeit zu retten.

Auch Sie schreiben derzeit auf Ihrer offiziellen Webseite:

„ …Unsere Stores mögen geschlossen sein, aber unser Herz ist weit für euch geöffnet! Wir als Marke stehen weiterhin für Teamspirit und Gemeinschaft, auch in Zeiten, in denen wir genau diese Begriffe neu definieren müssen.“

Sie planen nun zum Erhalt Ihrer Liquidität, Mietzahlungen Ihrer Läden einzustellen; betriebswirtschaftlich ist dies nachvollziehbar.

Bitte erklären Sie mir nur, was Sie nun „neu definiert“ unter „Teamspirit“ und „Gemeinschaft“ verstehen.

Ja, es sind außergewöhnliche Zeiten, doch bitte überlegen Sie sich gründlichst, ob Sie solche drastischen Schritte gehen müssen, wie Sie diese anscheinend derzeit als Notmaßnahme planen. Man könnte ja z.B. die Mietzahlungen auch senken statt sie komplett auszusetzen.

Ganz ehrlich: ich frage mich, warum ich durch Käufe Ihrer Produkte ein solches Unternehmen noch weiterhin unterstützen soll.

 

Tief erschüttert grüßt Sie

hochachtungsvoll

Peter Gorges

Im Jahr der Feiern zu 100 Jahre BAUHAUS …

… erinnern namhafte Autoren an den Abriss des Kaufhauses SCHOCKEN in Stuttgart und kommt zu dem Fazit:

„Der Abbruch des Kaufhauses von Mendelsohn wird heute von der Mehrheit der Stuttgarter als Fehler empfunden, als Verlust an Kulturerbe und für das Bild der Stadt, die mit dem Kaufhaus Mendelsohns neben der Weißenhofsiedlung noch deutlich mehr Architekturinteressierte anziehen würde. Den protestierenden Studenten ist es zu verdnaken, das der gepante Abbruch des Kaufhauses Schocken-Merkur damals über die Grenzen Stuttgarts zum Politikum wurde. (…)“ Denkmalpflege in Baden-Württemberg 3/2019, Seite 147

Collage: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 17.11.2019