Monat: August 2011

  • Pfullinger Stadtführung 5

    Kunst ist praktisch, weil Kunst „hebt“. Notfalls auch gleich ein ganzes Blumenverkaufszelt. „Gschickt, genau, weil dann könnet die Kerle net weglaufen“, antwortet, darauf angesprochen, der Verkäufer schlagfertig. (DISPUT.  Skulptur von Hubertus von Pilgrim)

    auf dem Pfullinger Wochenmarkt

    DISPUT. Skulptur von Hubertus von Pilgrim

     

  • Irren ist ärztlich

    schreibt Hans Zengeler in seinen ROSSKUREN.

    Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 20.8.2011
  • Börse, Niveau – alles sinkt

    Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 17.8.2011
  • Charlotte Roche…

    …auf dem neuen ZEIT MAGAZIN. Ein Unbekannter hat sich hinzugesellt. Unglaublich, diese Symbolik!

    Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 12.8.2011
  • Schweizer Käse

    Nach dem „Abkommen“ (ja, es ist viel Geld aus Deutschland in die Schweiz ab(ge)kommen) muss seitens der Betroffenen umsichtiger transferiert werden.

    Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 12.8.2011
  • Weltlinkshändertag war…

    …war am 13. August

    Zeichnung (mit links): v. Onmir, Rabenkalenderrückseute 13.8.2011
  • Pfullinger Stadtführung 4

    Mit sehr viel Liebe werden in Pfullingen die Gullys begrünt. Ob dies allerdings, angesichts der realen Gefahr lokaler Überschwemmungen, wie kürzlich in Weingarten, so sinnvoll ist, bleibt abzuwarten.

  • Apropopos Valentiniaden…

    …das erste Wort soll Lothar Matthäus auf Fränkisch so („Abrobobo“) gesagt haben. Vorgestern bekam ich dieses wunderschöne Winterbesteck geschenkt. In dieser Form hat es außer mir keiner. Und doch hat schon Karl Valentin (mit F gesprochen!) in seinem Münchner Karl Valentin Musäum einen Winterzahnstocher ausgestellt – mit Pelzgriff. So entstehen Ideen parallel und unabhängig voneinander.

  • Neues vom…

    …Klugscheißer. Ich steh dazu. Mir gefällt es, wenn jemand vom Deja-vu spricht oder schreibt und nicht, wie in letzter Zeit des Öfteren vom „Deja-vu-Erlebnis“. Das Deja-vu ist das Erlebnis.

    aus Reutlinger Nachrichten vom 8.8.2011

     

  • Georg Ringsgwandl

    Das Leben und Schlimmeres, Unterüberschrift: Hilfreiche Geschichten. Ringsgwandls Buch ist phänomenal: witzig, ausgezeichnet formuliert und so fantasievoll, dass es mir laufend die Lacher hinausdrückt. Ich habe es fast am Stück gelesen. Leider hatte ich seinen Auftritt vor Kurzem im franz.k. in Reutlingen nicht besuchen können. Auch wenn mich die Vergleicherei immer aufregt, aber manchmal ist’s hilfreich: Ringsgwandls Schreibe steht in herrlicher bayrischer Blödeln-mit-Tiefgang-Tradition. Beispiel? „Was hat sie angehabt? Eine Art Trainingshose, von der Farbe her schlecht zu beschreiben, eher eine Kampffarbe. Das heißt eine Farbe, bei der man merkt, dass seit Jahren mehrere Farben in der Waschmaschine darum kämpfen, welche im Gewebe bleiben darf. Vom Entwurf her keine moderne Bügelfaltenhose, eher ein klassisches Modell mit rundlichem Schnitt, im Knieraum eine kotflügelartige Ausbeulung. Das hat nichts zu bedeuten, sagte er, das zeigt nur: Die Frau und die Hose kennen sich seit längerer Zeit, die leben zusammen, die zwei bilden eine Wohngemeinschaft.“

    Die ZEIT meint (wie ich meine: trefflich!) „Ein Punk-Qualtinger, ein Valentin des Rock ’n‘ Roll, ein bayrisches Genie.“  Und deshalb ist er nun für eine Verdienste um den bayrischen Dialekt mit der BAIRISCHEN  SPRACHWURZEL ausgezeichnet worden. Was heute honoriert und prämiert wird, war für Ringsgwandl in seiner Kindheit „ein wahnsinniges Problem“. Und das nicht nur in Bayern! Auch Generationen schwäbischer Kinder können ein Lied davon singen, wie ihnen versucht wurden, den „Makel Dialekt“ auszutreiben. (Georg Ringsgwandl: Das Leben und Schlimmeres. Hilfreiche Geschichten. Rororo Taschenbuch, 256 Seiten, 9.99 Euro. Außerdem: Interview in Reutlinger Nachrichten vom 5.7.2011: Alle wollen nur das Beste.)

    Zeichnung: V. Onmir