Künstlerische Intelligenz

„Animationskünstler bieten KI die Stirn“, titelt ein Artikel von Uwe Bogen im Reutlinger Generalanzeiger vom 14. Januar 2026 zur Arbeit der Firma Accenture Song VFX im Stuttgarter Bosch – Areal. Rund 80 Beschäftigte erarbeiten visuelle Effekte für die Film-, Ferseh-, Gaming- und Werbebranche. Heiko Burkhardsmaier: „KI kann nicht das, was Menschen können“, sagt der Leiter des Stuttgarter Accenture-Standorts. Sie könne Abläufe beschleunigen und unterstützen, aber keine Geschichten erzählen, keine Emotionen bewerten und keine künstlerischen Entscheidungen treffen. „Und am Ende entscheidet die Qualität“, erklärt er, „nur dann ist ein Film oder eine Serie erfolgreich.“

Zeichnung/Collage/Frottage: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 12.1. 2026

Mitgliederausstellung „Netzwerk Open Art“

Mit der Kulturnacht am 27. September endet nicht nur der ARTSPACE W109 (Wilhelmstraße 109), sondern vielleicht ist es auch die letzte KULTURNACHT. Der GEA brachte heute eine ausführliche Ausstellungsbesprechung von Gabriele Böhm. Lange ließ ich mir von Andreas Konitzer seine Videoinstallationen kommentieren, in denen er durch Spiegelungen völlige neue surreale Landschaften entstehen lässt. Meinen Humor trafen Brigitte Taschlers Keramik-Geschichten: Dreidimensionale Cartoons.

Titel: Kampfhund leistet Sozialdienst nach Beiß-Attacke 2018

Brigitte Taschler (Leider weiß ich den Titel nicht mehr)

Und ganz nebenbei zum Thema KREATIVWIRTSCHAFT:

GEA 23.8. 2025

Und trotzdem sparen die Städte die Kultur zu Tode!

KULTURNACHT

Der Letzte macht das Licht aus.
Das Hoffen auf das Licht
am Ende des Tunnels
erweist sich als der entgegenkommende Spar-Eilzug.

V. Onmir

In einem Artikel zur beliebten Frage, …

… „Gibt es eine weiße Weihnacht?“ heißt es im dazugehörigen Fotokommentar „Ein als Nikolaus verkleideter Mann ist mit einer Kutsche am ersten Advent zu einer Nikolausfeier in Bad Saulgau unterwegs.“ Also, für den Fotografen Thomas Warnack lege ich meine Hand ins Feuer, von ihm stammt dieser Kommentar nicht. Und wenn es nicht zunehmendes Bemühen des GEA für seine betagte Leserschaft ist, nämlich offensichtliche Bildinhalte noch erklären zu müssen, kann es nur die Künstliche Intelligenz (?) sein, die bemüht wurde. Und es war nicht das erste Mal!

Danke Jörg. Du hast mich darauf aufmerksam gemacht. Ich hatte es überlesen.

„Classic IceFlow Flip Straw Tumbler“?

Da weiß meist nur Prof. Dr. Google Rat, oder eine Kolumne der regionalen Tageszeitung:

Anja Wasserbäch in Wochenendbeilage des GEA vom 9./10.11. 2024

Und was heißt „Balenciaga„?

Und tatsächlich wirbt ein Prospekt der Firma Zinser zeitnah:

Zinser Prospekt

Und dazu Billigfleisch vom Discounter auf teurem Webergrill.

Bereits vor drei Jahren stellte ich an …

… dieser Stelle die Frage: Wie rom gehört die Brezel?

Nun widmete sich der GEA dieser Frage.

Fazit damals wie heute: Egal. Hauptsache, sie schmeckt! Ergänzen möchte ich: Aus Konsumentensicht liegt der Bauch zum Vertilger, um den Bauch aufschneiden und denselben mit dick Butter bestreichen zu können. Aus Produzentensicht liegt die Brezel nach dem Schlingen mit dem Bauch nach oben.