Nur Gerüchte oder schon Fake News?

Wer kennt sich noch aus? Jedenfalls hörte man, dass folgendes Produkt bei Picksraus „oms Dromnomgucka“ ausverkauft war:

Picksrausprospekt 24.2. 2017

Picksrausprospekt 24.2. 2017

Es sei eine Massierung von Fahrzeugen mit Tübinger Kennzeichen festzustellen gewesen. Warum Tübingen? Vermutlich deckten sich Tübinger Hausbesitzer , die sich von OB Boris Palmer bedroht sahen, mit dem Produkt ein.

Heute! SchokolArt – Schokolademesse …

Tübingen. 13- 15 Uhr am Stand der Marzipankonditorenmeisterin und Schokolademalerin Dorte Schetter. Dorte Schetter bemalt „Helmut, die Puppe aus Fernost“, früher bekannt als „Rädle, die lebende Puppe“. Es geht dabei ganz lebendig zu. „Ist der echt?“ Ja! „Echte Puppe, echter Mensch?“ Siehe auch Aktion an gleicher Stelle 2014.

Foto: Matthias Knodel

Foto: Matthias Knodel

 

Foto: Matthias Knodel

Foto: Matthias Knodel

Bücher

Im Rahmen der Reihe „Philosophie im Kloster“ referierte Gert Ueding über Ernst Bloch, der während seiner Studienzeit seine Studentenbude im Hause Bloch hatte. Was heißt „referierte“, es war eine unterhaltsame Plauderei über seine Gespräche mit Ernst Bloch, garniert mit Auszügen aus seinem Buch „Wo noch niemand war – Erinnerungen an Ernst Bloch“. Erschienen bei Klöpfer und Meyer, Tübingen 2016 (erhältlich bei jeder lokalen Buchhandlung). Ja, so viel Spaß kann Philosophie bereiten.

Titel (Detail)

Titel (Detail)

 

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 11.10.2016

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 11.10.2016

 

 

Lebend(ig)e Schoko Art…

Foto: Matthias Knodel

Foto: Matthias Knodel

auf der chocolart in Tübingen. Die Schokoladenmalerkünstlerin Dorte Schetter, ansonsten mit ihrer einzigartigen und seltenen Handwerkskunst des Schokolademalens eher auf leblose Objekte fixiert, malte dieses Mal auf Haut. Sehr zum „Amusemang“ des Publikums. „Ist der echt?“ war eine häufig zu hörende Frage. Echt Mensch? Echt Puppe? Echt egal! Entwickelte die Puppe doch immer wieder Eigenleben und Publikumskontakt. Mehr gibt es hier zu sehen und noch mehr und zudem live am Sonntag ab 16 Uhr am Stand Dorte Schetters, wo es zudem elend leckere Schnabulierereien zu kaufen gibt.

Ausstellung Martin Schmid…

… im Sudhaus, Galerie Peripherie. Volles Haus im „hohen“ Haus, der historischen Räumlichkeit des ehemaligen Sudhauses von 1870. Über den, teilweise hoch gehängten Bildern von Martin Schmid, bleibt noch viel Raum zur Decke, Luft, in der seine Bilder ihre explodierende Farbigkeit nach oben entfalten können. Nach der Begrüßung durch den Sudhaus-Geschäftsführer Adalbert Sedlmeier führte der Künstler selbst ins Werk ein – in freier, wenn auch sehr leiser Rede, fundiert, bildhaft, nur unterbrochen durch eingestreute Gedichte. Mir war – aber das muss nichts heißen – Martin Schmid bisher kein Begriff, obwohl er, gelobt von Marie Luise Kaschnitz, Peter Härtling, Walter Jens und vielen anderen, in Tübingen von 1970 bis 1992 am Zeicheninstitut der Universität lehrte.

Wenn ich’s schon selbst nicht geNOSSEN…

…habe, die IX. Ausgabe von DAS LETZ NIEST (warum, das wäre (!) eine andere Geschichte), so soll doch der geneigten Leserschaft das wirklich gute Format im Tübinger Zimmertheater nicht vorenthalten werden, zumal es wieder saugute Fotos von Matthias Knodel gibt, sowie lohnenswerte Kurzbeschreibungen samt umfangreicher Link- und Twitterei.