Michael Mittermeier:
In einem Interview wird Michael Mittermeier gefragt: „Einige Künstler beklagen ich darüber, dass „man heute nichts mehr sagen darf“. Wie stehen Sie zu dieser Aussage:
Mittermeier: „Ich sage den Künstlern, die sich auf die Bühne stellen und sich beschweren, sie dürften nichts mehr sagen: Fahr nach Hause, heul dich bei deiner Mama aus und werde Bäcker, aber in der Comedy hast du definitiv den falschen Job. Außerdem frage ich diese Manschen immer nach der ominösen Liste der angeblich verbotenen Wörter – von keinem habe ich bisher so eine Liste bekommen. Ich gehe ja auch nicht in die Sauna und sage danach: „Mann, war das blöd, dass es darin so heiß war!“ Die meisten Menschen, die sich darüber aufregen, dass sie etwa das N-Wort nicht mehr benutzen sollen, haben es vorher nie gebraucht. Aber jetzt, wo klar ist, dass es eine miese Beleidigung ist, wollen sie es unbedingt sagen. Die Kabarettisten, die sich da beschweren, hebn doch gar keine Ahnung von echten Shitsorms.“ Reutlinger Generalanzeiger Wochenende 11./12. April 2026
Einzige Nachfrage: Wieso soll ein solcher Kabarettist gerade Bäcker werden????

Weil, wie Mittermeier zu Recht sagt, das ist an den Haaren herbeigezogen ist (wie mein Kommentar übrigens auch) und weil man früher aus Haaren den Lebensmittelzusatzstoffs L-Cystein (E 920) hergestellt hat, um den Teig geschmeidiger zu machen. Und sowieso, weil Nuhr und diese rechtsdrehenden Korinthen-Kaberettisten besser kleinere Brötchen backen sollten!
immer diese anarchistischen Doppel „ist“, ist doch zum Haare ausraufen – bitte korrigieren, wenn möglich, danke!