Wunderbar persönlich. Gastfreundschaft hat einen Namen: FinKa. Nach zwei Tagen kennen sich alle Besucherinnen und Besucher und Künstlerinnen und Künstler. Pizza und Knödel nach uralten Rezepten tragen ihren Teil dazu bei. Irische Musik, neu interpretiert durch junge Vollblutmusiker, Hauptact, das Musikerpaar Dominik Plangger und die Geigenvirtuosin Claudia Fenzl präsentieren u.a. neue Lieder zu Südtiroler Geschichte der „Korrner“. Aus Augsburg sind Volksmusiker angereist, die am Samstag das Weißwurstessen untermalen. Jeder Abend endet in einer Session (bis in die Morgenstunden), an der alle Musiker, aber auch Zuhörer mitmusizieren. Allein die zu einem Hostel umgebaute ehemalige Finanzkaserne („FinKa„) wäre eines eigenen Artikel wert.
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Hofkäserei
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Mals
im Vinschgau. Das Städtchen Mals wurde früher wegen seiner vielen Türme „Siebenkirchen“ genannt. Heute stehen noch fünf Türme.

Neben der Kirche wurde bei Erweiterung des Bauernhofes ein Stück Via Claudia Augusta gefunden. Deutlich die Fahrspuren.
Die Via Claudia Augusta wurde vor 2000 Jahren erbaut und verband Verona und Venedig mit Augsburg und Donauwörth.
Eine Malser Kirche fällt noch mit ihrem romanischen Turm auf, ist aber längst zu einem Bauernhof mit Scheune und Wohnteil umgebaut.
Give peace a chance. Nötiger denn je!
Oberhalb des Dorfes Tartsch, eines Teilortes von Mals hatte Benny von Spinn einen Bunker aus dem zweiten Weltkrieg gekauft und zusammen mit dem Künstler Othmar Prenner ein Friedensobjekt geschaffen. Nach dem Tod von Benny war lange unklar, wie es mit dem Projekt weiter geht. Inzwischen hat Othmar Prenner für den Fortbestand verantwortlich gezeichnet. Hier ein Video zum Original von John Lennon Give Peace a Chance
Kunst für den Bunker – Projektidee
Ausführliche Beschreibung folgt. Siehe auch hier.
Es ist bald ein Jahr her…
…, dass die Südtiroler Gemeinde Mals im Vinschgau sich in einer Volksabstimmung gegen Pestizideinsatz auf Gemeindegebiet ausgesprochen hat. Zugegebenermaßen erfuhr ich erst kürzlich davon. Da ist umso bemerkenswerter, weil man „den“ Südtirolern nachsagt, in Sachen ökologischer Wende etwas hinterher zu sein. Bei einer Wahlbeteiligung von knapp 70 Prozent stimmten 75,68 Prozent für das Pestizidverbot. Für mich ein Beispiel dafür, dass die Auseinandersetzung um die Inhalte in der Bürgerschaft bestimmen, wie viele Menschen zur Wahl gehen. Zum zweiten, dass eine kritische Medienvielfalt dazu beitragen kann, dass sich Bürger ernst genommen fühlen. Im vorliegenden Fall berichtet, wie ich aus zuverlässiger Quelle vernahm, die NEUE SÜDTIROLER TAGESZEITUNG deutlich kritischer als die etablierten DOLOMITEN.










