Uff d’Alb nuff …

Im Pfaffental zwischen Wasserstetten und Dapfen an der Lauter blühen die Märzenbecher

und der Seidelbast

Warum der Specht inzwischen seine Nisthöhle ebenerdig errichtet, bleibt unerklärlich.

Die Hochsitze, so es sie noch gibt, zeigen sich mit eingebauten Sollbruchstellen …

… und nur noch sehr große Jäger schaffen den Aufstieg zur Abschussempore.

Sebastian

Seidelbast heißt natürlich nicht wirklich „Sebastian“ mit Vornamen, sondern offiziell Daphne. Nicht das erste Mal bin ich auf der Suche nach dem Frühblüher. Am Imenberg zwischen Pfullingen und Unterhausen kenne ich einige Stellen, werde aber bös enttäuscht. „Biosphärengebiet“, „Naturschutz“ – sollte man meinen! Stattdessen finde ich breitflächig abgeholte Flächen, „Pflege“ ohne Fingerspitzengefühl. Der Schnitt wird zudem eben dorthin verbracht, wo die Pflanzen wachsen. Da hilft nur, sich an die zuständigen Stellen zu wenden, um fürs nächste Jahr vorzubauen. Zugegebenermaßen war ich auch zu spät dran, denn aufgrund des milden Winters waren die Seidelbaste schon am Verblühen und die ersten Blätter da.

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abgesäbelt aber lebend

abgesäbelt aber lebend

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Neues aus dem Wald

Ja, wir haben noch Winter. Und der wird uns auch noch ein Weilchen bleiben. Aber der Seidelbast (Vorname: Sebastian) platzt fast vor Stolz, demnächst seine Blüten öffnen zu dürfen. Gesehen am Schönberger Kapf, oberhalb Gönningens.

Außerdem gab es ein Ö zu sehen, was aber vermutlich nichts mit Jahreszeitenwechsel zu tun hat. Ö?

Wie sich die Jahreszeiten…

…manchmal gleichen: Neblig herbstlich im Februar. Heute morgen, noch kein Auto auf dem Rossbergparkplatz. Schneereste am Waldrand, kein Mensch weit und breit. Wildschweine haben die Wiesen auf der Suche nach Fressbarem deutlich sichtbar umgepflügt.

Vorbei an einem Fabelwesen…

…, um dann am Schönberger Kapf den zauberhaft blühenden Seidelbast zu finden.