Ausflugstipp …

… Uracher Wasserfall. Ja, der „normale“ Weg vom Parkplatz im Tal ist gesperrt. Wegen Hochwassers und Waldarbeiten. Aber es gibt einen Zugang, der ein wenig Trittsicherheit erfordert. Auch Stöcke helfen. Ausgangspunkt „Wanderparkplatz Eppenzill“. Möglich als Ausgangspunkt auch der Parkplatz „Festplatz Eppenzill“, der circa 200 m weiter Richtung Urach liegt. Die Wege sind ausgeschildert und eine gute Wanderkarte hilft auch. Der Weg vom „Wanderparkplatz Eppenzill“ führt durch ein felsenumsäumtes Tal, teilweise über Treppen auf die Hochwiese, wo in normalen Zeiten Vesper und Getränke erhältlich sind. Einige Wege sind überschwemmt, aber der zur Zeit über die Maßen Wasser führende Uracher Wasserfall zeigt sich schon von oben in voller Pracht. Wer Lust hat, geht nun bergab zum Fuß des Wasserfalls. Wegen noch vorhandener Vereisung kann man nicht über die „Höll“ den Rückweg antreten, sondern wandert den ausgewiesenen Premiumweg zur Hochfläche bei den Rutschenfelsen. Links geht es am Trauf zurück zum Ausgangspunkt. Besonders während der Woche wird man auf wenige Wanderer treffen (bis jetzt).

Uracher Wasserfall mit Hochwiese und Hohenurach

 

 

Eiszeit…

…am Uracher Wasserfall. Ja, erselbst aus der Tuffterrasse heraus von Menschen Hand geschaffen, erstarrte in hellblauschimmernder Schönheit in allen Facetten unterschiedlich möglicher Wasser-in-Eis-Verwandlung. Ich konnte mir den Luxus erlauben, nicht am Wochenende mit tausenden von Ausflüglern Straßen, Parkplätze und Wanderweg teilen zu müssen, sondern wochentags zu Fuß über die Alb von oben herab das Naturschauspiel zu bewundern, die Wanderschuhe mit Kröteln versehen.

Sicht, wie Bild 1, von oben. Das Wasser hat sich eine Röhre geschaffen.

Aus dem Innern des Wasserfalls mit Blick auf Hohenurach