Selbst

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 7.7.2011

Im Schwäbischen heißt das „selber“. Eine Alternative, die vergessenen Blumen an der Tankstelle (wer sagt denn das heute noch?) zu kaufen, ist die inzwischen bekannte Möglichkeit, den Zusatzverdienst eines Landwirts durch dessen Selbstbedienungsangebot, den Strauß selbst zu ernten, zu erhöhen. So einem üppigen Strauß Gladiolen nimmt der oder die Beschenkte den fehlenden gestalterischen Feinschliff dann auch nicht übel. Pfiffige Bauern oder Gärtner nutzen die sattsam eingeführte Selbstbedienungsmentalität (mit den Supermärkten wurde der „servicefreundliche“ kleine Laden zu Grabe getragen. Hier wurde man noch bedient. Tankstellen, Banken und Politiker folgten…) dann zu immer mehr Angeboten. Doch Obacht, eine Reihe von Trickbetrügern und Trittbrettfahrern verunsichert in zunehmendem Maß den schnittwilligen Verbraucher. Da gilt es die Augen offen zu halten und gegebenenfalls ein lockendes Angebot lieber noch einmal zu überdenken und, wenn’s auch schwer fällt, ein Schnäppchen schnappen zu lassen.

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 8.7.2011

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 9.7.2011

2 Gedanken zu „Selbst

  1. …und selbst verständlich. Man könnte selbverständlich (sagen ja viele Menschen), selbstverständlich auch eine(n) Selbst-Blog machen.

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