Neu ….

… und das im alten Gewande, präsentiert sich die letzte familiengeführte Lokalzeitung in Reutlingen und Umland:

Pressebeobachter: V. Onmir,

„Streichen“, „ausfallen“, „Absagen“ – wenige Begriffe tauchen gehäuft auf. Und würde der CORONA BOTE/CORONA ANZEIGER pauschal von „Absagen“ schreiben, käme er kaum auf 28  Seiten. Nein, fein säuberlich ist gelistet, was nicht stattfindet. Der letzte Rest von Öffentlichkeitsarbeit von und für Vereine, Clubs, Volkshochschulen …. Der Wochenend-Reiseteil – ein vorübergehend letztes „Pfeifen im Walde“? Da bietet sich doch die große Chance für die Zeitungen, endlich echter Journalistenarbeit nachzugehen: Recherche. Viel zu lange wurden nur noch Meldungen zugekauft und diese ob der Hektik nicht mehr überprüft in die Runde gestreut. Dieses erzwungene Innehalten, die Verlangsamung des Weltgeschehens bietet die Möglichkeit, Entwicklungen zu überprüfen. Beispielsweise wäre angesichts der aktuellen Lage im Gesundheitswesen kritisch zu hinterfragen, ob wir uns die Gewinnorientierung in diesem Bereich weiter leisten können? Ich sage: Nein! Bildung, Gesundheitswesen, Energieversorgung, Wohnungsbau, Sicherheit. Hier ist der Staat in der Pflicht und muss Erfüllung garantieren. Hier erwarte ich von meiner Lokalzeitung Erhellendes und einen kritischen Standpunkt.

DIE CORONA-LEHRE

 

Quarantänehäuser spriessen,

Ärzte, Betten, überall,

Forscher forschen, Gelder fliessen –

Politik mit Überschall.

Also hat sie klargestellt:

Wenn sie will, dann kann die Welt.

 

Also will sie nicht beenden

Das Krepieren in den Kriegen,

das Verrecken vor den Stränden

und dass Kinder schreiend liegen

in den Zelten, zitternd, nass.

Also will sie. Alles das.  

Thomas Gsella (aus dem Internet 28.2.20)

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