Schlagwort: Gönningen

  • Hutebäume. Baumriesengruppen.

    Auch Teile, derer sich der Baum entledigt hat, dienen Vögeln der Nahrungssuche.

    Baumriesen (Esche), die oft in Gruppen bis zu sieben Exemplaren zusammenstehen, sind uralte Hutebäume, die sich durch den „Reservewuchs“ vor dem Verbiss durch die Weidetiere und auch vor dem Verlust durch Kälte schützten, werden in dieser Form die letzten ihrer Art sein. Wie alt die Bäume wohl sind? Zweihundert, dreihundert Jahre? Schlangenartig haben sie sich auf dem steinigen Boden verwurzelt. Schönberg beim Rossberg, Gönningen.

  • Es knoschpt

    Obwohl man sich auf die Suche nach dem „Sebastian“ Seidelbast macht, heißt: Wo sind die pinkfarbenen Blüten, die ab Mitte Februar das winterliche Graubraun durchbrechen, sieht man anfangs vor lauter Bäumen den Wald nicht. Groß ist die Freude dann beim Entdecken der ersten Exemplare. Und noch größer wird die Freude, wenn man auf dem Rückweg noch etliche Pflanzen zusätzlich aufspürt, die einem auf dem Hinweg entgangen sind. Der Ausblick über Gönningen nach Norden vom vorbildlich frei geschnittenen Schönberger Kapf allein lohnt den Weg!

  • Nachdem seit Jahren Gönningen …

    … erfolgreich seine Tulpenblüte präsentiert,  versucht Eningen unter der Achalm nun Gäste zur Bettsoicherblüte in den Ort zu locken, (heißt es aus unzuverlässiger Quelle).

  • Begegnung

    Jeder Feuersalamander besitzt eine unverwechselbare Zeichnung. Selten sieht man eine solch durchgängige „Linienführung“ wie bei diesem Exemplar auf dem Stöffelberg bei Gönningen.

  • Silvester

    Temperaturen wie im Frühling. Auf den Wiesen des Rossbergs (siehe Header) liegen Menschen und genießen die Sonne.

    Rossberg bei Gönningen

    und im Garten vespern Bienen an den Christrosen.

  • Wiesatztal

    Ausgehend (im wahrsten Sinn des Wortes) von Gönningen, dem alten Samen- und Tuffsteinhandelsort, (Parkplatz Friedhof) findet man zur Zeit einen sehr matschigen Weg vor. Aber das ändert sich sich sicher wieder.

    Unterwegs stößt man auf archaische Baukunst, die man sonst nur aus südlichen Ländern kennt. Gekonnt hat da jemand die Trockenmauerbaukunst praktiziert. Ein Paradies für Kleinlebewesen aller Art.

    Stein, Holzbeige, Ladewagen, im Hintergrund der Gönninger Kirchturm. Ein Biotop für sich sind die Gönninger Seen, die man überraschenderweise auch gänzlich ohne Menschen erleben kann, vorausgesetzt man kommt nicht gerade an einem Wochenende.

    Und dann noch die kulinarische Überraschung: Bachkresse.

    Wer genauere Wanderhinweise und Varienten sucht, wird hier fündig.

  • Alb

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    Sie musste sterben, die vermutlich über hundertjährige Esche. Es gab sicher aus forstwirtschaftlicher und sicherheitstechnischer Sicht genügend Argumente. Geschädigt war sie, ohne Zweifel.

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    Da liegt sie nun wie ein großes Tier – erlegt. Das Zerlegen wurde abgebrochen:

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    Andere Ensembles, die von alter Weidetätigkeit auf dem Gelände zeugen, durften überleben:

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  • Neues aus dem Wald

    Ja, wir haben noch Winter. Und der wird uns auch noch ein Weilchen bleiben. Aber der Seidelbast (Vorname: Sebastian) platzt fast vor Stolz, demnächst seine Blüten öffnen zu dürfen. Gesehen am Schönberger Kapf, oberhalb Gönningens.

    Außerdem gab es ein Ö zu sehen, was aber vermutlich nichts mit Jahreszeitenwechsel zu tun hat. Ö?

  • Der Traumwinter…

    …scheint gerade eine Pause zu machen (vermutlich war’s ihm zu kalt?), aber gestern noch konnte man dank der guten Sicht- und Schneeverhältnisse die Reste der mittelalterlichen Stöffelburg über Reutlingens Stadtteil Gönningen vom Fuße des Rossberges sehr gut sehen.

    Blick nach Norden von der Rossbergstraße
    sehr gut erkennbar: drei Gräben der Kopf- und Gratburg. Pfeil rechts: großer Graben Nr. 3 in Zeichnung unten.
    Zum Vergrößern bitte anklicken!