• Danke

    Seit 31. August ist unsere KULTURPRODAKSCHN Seite nun online. Zeit, sich an dieser Stelle ganz herzlich bei den „PIXELS“ Uwe Gessler und Nadine Langer zu bedanken. Wofür? Für Ideen und Umsetzung eigener Ideen, für Geduld, Spaß und Freundschaft, die sich im Laufe der vielen Jahre der Zusammenarbeit (es war die vierte Homapage, neben Layouts von Karten, Flyern und PC-Sprechstunden und -operationen…..), in vielgelobten Endprodukte präsentierten. Anbei eine Hommage an Pardon, denn auch heute gilt noch: Ohne Satire kammer net schaffa!Hommage an Pardon134 (H.B.)

  • Zacketse

    Am 22. und 23. August feiert die von den Degerlochern und Stuttgartern liebevoll „Zacketse“ genannte Zahnradbahn ihren 125. Geburtstag. Da ich ganz in der Nähe in Degerloch aufwuchs, war die Bahn Verkehrsmittel und Spielzeug zugleich. Spielzeug, weil sie sich durch ihre langsame Fortbewegung hervorragend dazu eignete, Cowboy- und Indianerüberfall zu spielen. Dazu wurden die Gleise vorher mit „Käpseles-Plättle“ präpariert, die dann beim Überfahren herrlich knatterten. Natürlich wurde dann aufs Trittbrett des Anhängers aufgesprungen und derjenige zum Sieger gekürt, der die längste Strecke mitfuhr, bevor er vom laut schimpfenden Schaffner (es gab einen, der nur heißer flüstern konnte) zum Absprung gezwungen wurde. In den 60-er Jahren gab es in Degerloch noch kein Hallenbad, deshalb lief man über den Schimmelhüttenweg (wir nannten ihn „Südtiroler Weg“) ins „Heslacher“, nicht nur um das Fahrtgeld zu sparen. Nach dem Baden war man müde und überlegte jedes Mal, ob man sich einen Fleischsalatwecken gegen den Hunger kaufen sollte, um dann laufen zu müssen oder heimfuhr mit einem Mordshunger. Meist siegte das Stillen des Hungers und wir liefen bergauf und leisteten – noch vor dessen Erfindung – einen Zweidritteltriathlon. Anbei eine Zackezeichnung von mir aus dem Jahr 1988.Zahnradbahn 1988056.jpgunter2 Siehe auch www.filderbahn.net (H.B.)

  • Play-Boy

    IMG_5409.jpg1Kinder spielen gerne mit elektronischem Spielzeug und viele Eltern und Pädagogen bemängeln, dass sich die Jugend zu wenig bewegt. Dabei bewegen sich die Erwachsenen selbst zu selten und stiften zu wenig Bewegung, die Neugierde befriedigt und Spaß macht. Aber so lange Kinder das Elektronikspiel mit Gymnastik verbinden, kann’s so falsch nicht sein. (H.B.)

  • Fast Food

    Gestern, beim Nachrichtenbericht über „Lebensmittelimitate“ fiel mir ein alter Witz wieder ein: „Warum heißt Fast Food Fast Food?“ „Weil es fast wie Essen schmeckt.“ Schon sprachlich wurde für den Kundenbeschiss tief in die Kreativkiste gegriffen: Analogkäse oder Gelschinken. Ich würde noch  Kreativshrimps hinzufügen. Dabei sind es Lebensmittelplagiate, wie auch der Schummelkäse. Um so wichtiger wird der Einkauf bei Erzeugern meines Vertrauens (siehe Käseparadies 14.7.09 ), beispielsweise  – um noch eine weitere regionale Empfehlung abzugeben – in der Hohensteiner Hofkäserei der Familie  Rauscher in Hohenstein-Ödenwaldstetten, die u.a. aus Albbüffelmilch den Albzarella herstellt. Älles dermaßa gut! (H.B.)

  • SCHMALE ZWO – in alter Frische

    IIMG_5123.jpg1n der SCHMALE ZWO, unserem KULTURPRODAKSCHN- und KNOBA SÖRWISS Domizil, Büro, Übungsraum und Requisite, Atelier und Ideenschmiede sind alte Kollegen neu eingezogen: Didi von Au (li.), alias Mampfred Zickzack, Clown seines Zeichens und Gerald Ettwein (re), alias Herr Wunderle. Wir kennen uns ja schon ewig, von daher (man hört in letzter Zeit sehr häufig „von demher“. Wenn man’s unter „schwäbische Mundart“  einordnet, ist es ja in Ordnung, aber…) lag eine Künstlergemeinschaft nahe. Mit belegten Wecken wurden Kolleginnen und Kollegen in den neuen Räumlichkeiten begrüßt. Und zum Reden, Pläne schmieden und in Erinnerungen schwelgen gibt es ja immer genügend Stoff. (H.B.)IMG_5126.jpg1

  • Intelligenzblatt

    Häuptling 38 2009071

    15. Juli 2009

    Vincent Klink schreibt in seinem Tagebuch, das ich regelmäßig zu lesen empfehle www.wielandshoehe.de, über das „so vierteljährlich wie möglich“ erscheinende „Lebensmittel für Hirn und Wanst“ HÄUPTLING EIGENER HERD, das er zusammen mit Wiglaf Droste herausgibt:

    „Der “Häuptling Nr. 39” ist im Druck und wird nächste Woche ausgeliefert. Als Generalthema, nimmt er sich dem Phänomen der “Landidylle” an. Ich bin aber bereits am Vordenken für den Jubiläumshäuptling Nr. 40. Zehn Jahre “Häuptlingmachen” haben wir dann auf dem Buckel und immer noch weiß ein großer, sehr benachteiligter Teil der Bevölkerung nichts von diesem Intelligenzheft.“

    (H.B.)

  • Käseparadies

    Heute will ich mal bewusst werben. Werben für ein Käsesortiment, das in seiner Vielfalt und Qualität seinesgleichen sucht: Käse vom Altschulzenhof der Familie Engst in Hayingen Münzdorf, einem kleinen Ort oberhalb des Lautertals. Leider sind wir ja in der digitalen Geschmacksübermittlung noch nicht so weit gediehen, aber ein Blick auf die Internetseite www.altschulzenhof.de gibt einen ersten Eindruck. Besser ist es jedoch, einen Besuch des Hofladens mit einem Ausflug ins Lautertal und die darüber liegende Landschaft zu verbinden, um die Albkräuter selbst zu schmecken, die zum Beispiel im Albkräuterkäse verarbeitet werden: der Oregano oder wilde Dost und der Thymian, um deren Blüten sich zur Zeit ganze „Wolken“ von Faltern tummeln. (H.B.)a_schmieren3hs

     Foto: Homepage Altschulzenhof

  • Nicht(s) zu Kriegen

    11840194Jetzt schreibt Martin Walser in der neuen Ausgabe der ZEIT einen Brief an die Bundeskanzlerin und fordert sie auf, den Krieg in Afghanistan zu beenden. Das ist löblich. Wobei wir doch wissen sollten, dass es sich nicht um einen „Krieg“ handelt, wie der zuständige Minister nicht müde wird, klar zu stellen. Bereits 32 Soldaten sind ums Leben gekommen – „gefallen“? Und bei den Trauenfeiern wird immer wieder die Frage nach der Gefallenenehrung laut. Mein Vorschlag fußt auf dem Werbeerlebnis in Kaufhäusern: pötzlich taucht ein Schriftzug auf dem Fußboden auf, der in Bild und/oder Wort irgendein Produkt bewirbt. Über ein Spiegelprojektionssystem werden bei jeder Plenarsitzung im Berliner Reichstag Bilder aller getöteten Soldaten auf die Tische derjenigen Abgeordneten projeziert, die für den Einsatz und dessen Fortführung gestimmt haben (Verursacherprinzip). Unterlegt mit passender Musik wird die Gedenkfeier direkt übertragen und zusätzlich in den Abendnachrichten von Funk und Fernsehen wiederholt. (H.B.)

  • Speisekarte

    Nach „Neuer Mund-Art“ bleibe ich im kulinarischen Bereich. Heute ist die Speisekarte fürs KULTURMENUE am kommenden Mittwoch 8.7. in der Traube in Linsenhofen fertig geworden. Ernst & Heinrich sind zum wiederholten Male bei den Bidlingmaiers auftretend zu Gast. Anbei ein optischer Appetitanreger. (H.B.)

    Speisekarte Kulturmenue Ernst & Heinrich
    Speisekarte Kulturmenue Ernst & Heinrich

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  1. Bei der Gelegenheit: Wer gute Kinderbücher sucht, sollte unbedingt Maria Parr entdecken. Gute Kinderbücher sind übrigens solche, bei denen Erwachsene,…


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