Ostergeschenk

17. April 2014

In meiner Apotheke, ich meine natürlich nicht “meine”, sondern die Apotheke meines Vertrauens, bekam ich zu meiner großen Überraschung, und mit dem Zusatz: “Das ist eine Tasche”, ein winziges Etwas in die Hand gedrückt. Ich bedankte mich und merkte, dass mich Geschenke, die ich nicht erwartet habe, am meisten freuen. Sicherlich geht es nicht nur mir so. Zu Hause angekommen, packte ich die in K-Way-Manier-verpackte Tasche aus. (K-Ways – [ka:wai] gesprochen – waren (es gibt sie noch!) die Regenanoraks, die, in eine Gürteltasche gebollt, zu Wanderungen und Sportaktivitäten (im [training]) mitgeführt wurden).

Feuerzeug nicht inbegriffen, nur zur Größenvorstellung beigelegt.

Nächste Stufe: Die Tasche wird der Hülle entnommen:

(Feuerzeug wird als bekannt vorausgesetzt)

vollständig entrollt und...

aufgehängt. !?

Ich weiß nicht so recht, ob ich mich traue, mit dieser Tasche einkaufen zu gehen, allein, wenn ich mir vorstelle, im Beutel nach dem Geldbeutel suchen zu müssen …

 

 

Ostern

16. April 2014

Wer kennt nicht das Problem unansehlicher, kleiner Ostereier, die der Osterhase mal wieder viel zu früh gebracht hat – und noch behauptet, die kleinen Dinger hätte er bei Hühnern erstanden – und sich nun auf seinen vermeintlichen Loorbeeren ausruht.

 

Frau W. aus K. (57), die nicht nur die Absicht erklärte, eine Homepage mit Titel www.ostereierfaerber.ei ins Netz stellen zu wollen, sondern auch diverse Tipps zu diesem Themenbereich analog und offline zu Verfügung hat, wartet mit folgendem Tipp auf. Wir danken bereits an dieser Stelle und sind gespannt auf Rückmeldungen.

Die Eier werden in eine Flüssigkeit gegeben (dummerweise war Frau W. nicht bereit, die Zusammensetzung jetzt schon bekannt zu geben, sorry!), in Vespertüten von der Rolle verpackt und 10 Minuten auf mitteleuropäischer Hitze köchelt. Anschließend entnimmt man sie den Tüten und darf sie keinesfalls erschrecken, denn in der jüngeren Eierfärbeforschung geht man davon aus, dass Eier unter Erschrecken genauso leiden wie andere Lebwesen. Das Ergebnis lässt sich sehen: Das Volumen der Eier hat deutlich zugenommen und die Flecken sind verschwunden.

 

 

V. Onmir ist’s nicht – das Zitat

16. April 2014

“Ein Mädchen muss sich einem Zimmer anpassen: Es muss anwesend sein, ohne den Anschein zu erwecken, dass es existiert.” Julie Otsuka, Wovon wir träumen, deutsch von Katja Scholtz, Rabenkalender 2014, 11. April.

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 11.4.2014

Schmidt

16. April 2014

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 12.4.2014

“Wie soll ich alle meine Arbeit…

16. April 2014

… erledigen, wenn ich verpflichtet wäre, jeden Tag mit meiner Frau spazieren zu gehen.” Charles Darwin

Zeichnung: V.Onmir, Rabenkalenderrückseite 10.4.2014, Text: Charles Darwin

Keppler

16. April 2014

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 9.4.2014. Aus der Reihe: Bäbber-Bilder

Du darfst – Sudhaus’ OFFENE BÜHNE…

15. April 2014

… morgen um 20 Uhr. Eintritt 8.- Euro. Mit dabei TRIO WATÜPF und Johanna Herdtfelder und Band. Auf Wiedersehen im Sudhaus!

Leonardo da Vinci…

15. April 2014

…  hätte heute Geburtstag. Kein Wunder, dass das Sockenwunder vor zwei Tagen erschien.

Metzinger Weinberg – Impressionen

14. April 2014

Weinberghäusle

Nussbaumblätter

Blütenstaub

Und dann, die Tragik (Bilder aus Datenschutzgründen verfremdet. Ja, ich mach das noch!) schreit einen förmlich an. Ich vermute die Geschichte einer Bewerbung. Da kann sich einer nicht zwischen zwei Bildern entscheiden. Welche soll er der Bewerbung anfügen? Er zweifelt an sich. Verzweifelt trennt er sich von beiden Bildern. Und der Tag hatte so hoffnungsfroh begonnen….

 

Die Dynamik eines Samstagmorgens…

12. April 2014

…. begann mit der Entdeckung des Sockenwunders. Ganz deutlich waren die Züge des alten Leonardo da Vinci zu erkennen. Noch deutlicher, wenn man ein wenig die Augen zusammenkniff. Da mir die Massen von Wallfahrern Angst machten, die möglicherweise den alten Meister sehen und anbeten wollten, siegte das Praktische über das Lukrative (Devotionalienhandel, Übernachtungen, Gastronomie, Museumsladen, Seeligsprechungen, Malkurse, Kunsttherapieangebote, Städtpartnerschaften und Kunstreisen nach da Vinci…) und mit dem Anziehen des Strumpfes war die Erscheinung zwar nicht in Luft, aber in Fuß aufgegangen.

links liegender Socken (Fersenbereich)

Mein Hundespaziergang führte mich an einer Schulbaustelle vorbei. Ich fragte mich immer wieder: “Wieso geht’s da nicht nore?” Durch die Infotransparente am Baustellenzaun wird seit Kurzem die Antwort gegeben: Es handelt sich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit um eine Azubi-Baustelle. Alles klar, man hat ja Verständnis!

Ganz in der Nähe findet man einen Schaugarten, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht als ein schwäbischer Bauerngarten anzusehen ist. Knapp an einem japanischen Garten vorbeigeschrammt erweist er sich insofern als Schwäbischer, als er nach dem Prinzip: Do bisch fertig, koi Rasamäha, koin Baumschnitt, der Grabstoi isch au scho vorbereitet – saupraktisch ond günschtig angelegt ist.

Ich komme an einer Apotheke vorbei und entdecke eine Salbenwerbung mit Spielzeugindianern, die mich an meine Jugend erinnern. Einer dieser Inidis muss noch – allerdings ohne Standfuß – in irgendeiner Schachtel versteckt ruhen.