Tschagga

26. August 2014

Vor einer Woche kam die überraschende und gute Nachricht “Keine Rinderherpes bei Albbüffeln von Willi Wolf – Tierseuchenrechtliche Vorgaben entfallen” (Reutlinger Nachrichten 19.8. 2014) Das bedeutet: Keine Keulung, kein Verkauf. Willi Wolfs Ausharren hatte sich gelohnt, denn der Leiter des Kreisveterinäramtes Reutlingen, Thomas Buckenmaier, hatte ein neues Testverfahren aus Italien angewandt, das ein BÜFFEL- und keinen RINDERvirus nachwies. Somit steht dem Plan der Landesregierung, den Rinderherpesvirus auszurotten, nichts mehr im Wege. Der Büfffelherpesvirus ist für den Menschen ungefährlich. Ende gut, alles gut? Wir sind gespannt, wie die Geschichte ausgeht. Ich gratuliere an dieser Stelle Willi ganz herzlich zu seiner Standhaftigkeit und schwäbischen Sturheit, die der Obrigkeit, auch wenn es eine grüne-rote ist, was es nicht imm geringsten besser macht, ein Schnippchen geschlagen hat – sauberle, Willi!!!

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 14.8. 2014

Das sind aber keine sauren Gurken, …

25. August 2014

… die da mitten im Sommer die Gläser und Zeitungen verlassen: Kriegsmeldungen wohin man schaut und plötzlich wieder diese humanitäre Begründung für militärisches Eingreifen und Waffenlieferungen. Da passt das heutige Kalenderblatt des Rabenkalenders in fast schon prophetischer Weise:

Zu Alois Riklin mehr hier S. 250.

DIE Schweiz zu verstehen …

22. August 2014

… ist ebenso unmöglich, DAS Deutschland, DAS Frankreich  und so weiter. Auch wenn die Altvorderen immer noch von “dem Franzosen”, “dem Italiener”, “dem Wasweißich” sprechen, muss ein Gespräch in diese Richtung zum Desaster geraten. Sicherlich gibt es regionale und nationale Eigenheiten, Mentalitäten, die der Rabenkalender in jedem August eines Jahres, beginnend am Nationalfeiertag der Schweiz, dem 1. August, bezüglich dieses Landes kommuniziert, vermutlich aufgrund der Schweiz-Affinität des Ehepaars Haffmans, aber auf der Grundlage von Witz, Satire, Ironie, oft in direkter Widersprüchlichkeit dargestellt, wie am 11. August.

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 13.8. 2014

Ortsnamenkunde

20. August 2014

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 18.8. 2014

“Die Deutschen sind sprachlich nicht so …

20. August 2014

… flexibel, sie können nicht so gut kombinieren wie die Schweizer – da haben wir einen deutlichen Vorteil.” Emil Steinberger im Rabenkalender

Deutsche  nageln sich gegenseitig fest. Deutsche sind für Schweizer verbale Bodybuilder. Deutschland hat eine Overstatement-Kultur. Die Schweiz pflegt das Understatement.” Andreas Thiel ebd.              

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 11.8. 2014

Einen sehr schönen 30-Jahre-Vergleich…

15. August 2014

… findet man hier im OttBlog: Zwei vergleichbare Tatortszenen, in denen es um (fehlende) Kommunikation geht. Ich würde gerne einmal einen akuellen TATORT oder anderen Krimi um alle Szenen kürzen, in denen ein Handy/Smartphon vorkommt. Vermutlich würde ein relativ kurzer Film übrig bleiben. Sehr intelligent – auch filmisch präsentiert durch Schrifteinblendungen – wird die neue Technologie in den neuen Sherlock Holmes Filmen: Das Smartphon wird zur modernen “Lupe”.

Rätsel

13. August 2014

Was stimmt hier nicht?

Wohl gemerkt, ein Schild auf dem Schulgelände eines Gymnasiums in Reutlingen. Projekt eines Deutsch-Leistungskurses – falls es das noch gibt? Auflösung: Die Ü-Pünkte bei Hünde fehlen.

Leseempfehlung

13. August 2014

Wer ärgert sich nicht tagtäglich über irgendetwas? Vieles kann mit einem gepflegtem Lachen bewältigt werden. Bei größeren Klöpsen heißt es, sich in geeigneter Form zu beschweren. Was man dabei erleben kann, wird in diesem dia-blog-Artikel lebendig. Ich schlage diese neue Form der EMPFOHLENEN ENTSCHULDIGUNG für einen noch zu benennenden Literatur-Preis vor.

Auch auf die Gefahr hin, …

12. August 2014

… bös auf die Schnauze zu fallen, muss ich doch ein p(H)aar Beobachtungen loswerden, die mir beim Betrachten von Politikern in der ganz normalen Tagespresse durch den Kopf gingen.

Hat die Art, sich politisch zu äußern, etwas mit dem Äußeren zu tun? Haben Politiker, die sich etwas zu Schulden kommen lassen oder besonders anecken, einen Hang zu geölten (schwäbisch: schmotzigen) Frisuren? Legen Politiker nach ihrem Ausscheiden (!) aus der Politik sich nur zur Tarnung neue, ungeölte Frisuren zu, die zudem noch mit Färbung garniert werden. Sind frisurengeölte Politiker auf Abruf programmiert? Oder hat das alles garnichts miteinander zu tun? Ebenfalls in diese Reihe gehört Herr zu Guttenberg. Ich bin auf Hilfestellungen gespannt.

R. Kenntnis

11. August 2014

“Wo Jubel und Jammer war, muss Erkenntnis werden.” Jacob Burckhardt in Rabenkalender 8.8. 2014

Zeichnung: V. Onmir, Rabenkalenderrückseite 8.8. 2014

Details: V. Onmir